Windpark Chransdorf fertiggestellt

YieldCo-Projekt Chransdorf

YieldCo-Windpark Chransdorf bei Altdöbern in Betrieb genommen

Gut zehn Monate nach Baubeginn wurden die Inbetriebnahme-Arbeiten an der 24. und somit letzten Windenergieanlage des Windparks Chransdorf in Brandenburg abgeschlossen. Mit einer Nennleistung von 57,6 MW versorgt der Windpark von nun an rund 57.000 Haushalte mit grünem Strom. Zugleich wird der gesamte Windpark in die von PNE initiierte YieldCo-Gesellschaft übernommen und bildet als bislang größtes Einzelprojekt der Firmengeschichte einen wesentlichen Bestandteil des YieldCo-Portfolios, das bis Ende 2016 auf eine Größe von rund 150 MW wachsen soll.

Markus Lesser, Vorstand des operativen Geschäfts (COO) der PNE WIND AG erläutert: "Dank der koordinierten und guten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte dieses Projekt so schnell und erfolgreich realisiert werden. Vielen Dank und ein großes Lob gilt den Kollegen im Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB), der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und den Mitarbeitern der Stadt Großräschen und der Gemeinde Altdöbern für ihren großen und engagierten Einsatz, der dieses Projekt erst in dieser Form ermöglicht hat."

"Es hat sich gezeigt, dass die Umsetzung solch eines Windpark-Projekts im Wald ausgesprochen gut funktionieren kann, wenn die erforderliche Expertise vorhanden ist und die Zusammenarbeit stimmt", sagt Thomas Schrader, Leiter der Serviceeinheit Doberlug-Kirchhain des LFB. "Für uns war dies das erste Projekt dieser Art. Aus der Arbeit resultierende Lerneffekte werden für zukünftige Projekte von Vorteil sein."

Franz von Plettenberg von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ergänzt: "Besonders beeindruckend war die Bauphase. In weniger als elf Monaten wurden alle 24 Anlagen samt Zuwegungen, Fundamenten und Umspannwerk errichtet, rund 170 km Kabel verlegt und der ehemalige Raketenstützpunkt Bronkow zurückgebaut. Weitere naturschutzfachliche Maßnahmen des umfangreichen Kompensationskatalogs werden noch im Chransdorfer Wald umgesetzt und dadurch die Biodiversität des Gebietes erhöhen."

Quelle: PNE WIND AG