In Burg(Spreewald) stehen alle Zeichen auf Tourismus

Dr. Schulze und Herr Noack im Gespräch mit den Campingplatz-Betreibern.

Sommertour von Dr. Klaus-Peter Schulze führt zu Unternehmen in Burg(Spreewald)

Burg ist nicht nur das größte Dorf Deutschlands, sondern vor allem ein wunderschöner Kurort, der stark vom Tourismus geprägt ist. Davon hat sich Klaus-Peter Schulze im Rahmen seiner Sommertour erneut überzeugen können. Er besuchte zusammen mit seinem Kreistagskollegen Ulrich Noack drei sehr unterschiedliche Unternehmen in Burg.

Den Auftakt bildete die Radler-Scheune mit dem Geschäftsführer Rainer Schmidt. Da sich die drei Herren schon seit fast zwanzig Jahren kennen, konnten sie offen über Probleme und Wünsche sprechen. Rainer Schmidt kann jedoch kaum klagen, denn er lebt und liebt seinen Job. Er verleiht und verkauft Räder und bietet einen Reparaturservice an. Die Radler-Scheune hat an sieben Tagen in der Woche auf, immer von 9 bis 18 Uhr. Er beschäftigt zwei Mitarbeiter. Soviel Engagement kann nur aus der Liebe zum Beruf entstehen. Dabei betrachtet er die noch recht moderne Entwicklung im Fahrradbereich hin zu E-Bikes skeptisch. E-Bikes bieten für den Nutzer viele Vorteile, jedoch sollten Umweltfragen schon heute in Angriff genommen werden. Die Entsorgung aufgebrauchter Fahrrad-Akkus ist bisher nicht vollständig geklärt, dabei wird der Elektroschrott weiterhin zunehmen.

Klaus-Peter Schulze ist Mitglied im Umweltausschuss und fand den Einwand berechtigt. Er wird diese Frage mit nach Berlin nehmen.

Im Anschluss an die Radler-Scheune besuchten Herr Schulze und Herr Noack das Kur- und Wellnesshaus SpreeBalance. Sie wurden von der Geschäftsführerin Antje Kollasch begrüßt. Antje Kollasch ist zusammen mit Helmut Kollosche stolze Geschäftsführerin eines 38-Zimmer-Hotels von gehobenem Standard. Das Wellnesshaus wird von den beiden seit 2009 betrieben. Sie beschäftigen ganzjährig 23 Mitarbeiter. Ein ganzjähriges Beschäftigungsverhältnis ist sehr wichtig um die Qualität im Haus zu wahren. Und die Qualität zahlt sich aus. Frau Kollasch kann stolz berichten, dass das Haus jedes Jahr Wachstum zu verzeichnen hat. Das ist für sie jedoch kein Grund die Hände in den Schoß zu legen. Frau Kollasch sprudelt förmlich vor Ideen, sowohl was die Erweiterung im Hotel als auch die Vernetzung in Deutschland und weltweit angeht. Sie weiß zu berichten, dass der Inlandstourismus sehr gut funktioniert, jedoch alsbald eine Sättigung eintreten wird. Aus diesem Grund vernetzt sie sich schon heute weltweit und kann dadurch kanadische oder australische Gäste in den Kurort locken.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Schulze war von derart viel Engagement überwältigt: "SpreeBalance ist ein Aushängeschild der Region. Antje Kollasch überzeugt durch Qualität, ihre Ideen und natürlich durch ihre Persönlichkeit. SpreeBalance ist eine Top-Adresse in Burg und kann sich mit hochwertigen Hotels in ganz Deutschland messen lassen. Ich komme auf jeden Fall wieder - das nächste Mal jedoch allein mit meiner Frau zum Entspannen."

Der dritte Stopp führte Ulrich Noack und Klaus-Peter Schulze zum Kneipp- und Erlebniscamping an den Spreewaldfließen. Obwohl man meinen könnte, dass es das Kontrastprogramm zum hochwertigen Hotel ist, war Dr. Schulze umso erstaunter wie entspannt und hochklassig heutzutage das Campen sein kann. Petra Ragotzky und ihr Mann besitzen keinen "normalen" Campingplatz, sondern einen sehr hochwertigen. Unter 24.000 bewerteten Campingplätzen europaweit landete der Kneipp- und Erlebniscampingplatz unter den 50 Besten.

Dieses Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen und macht Dr. Schulze beinahe sprachlos: "Ich bin von der Qualität unserer touristischen Einrichtungen überwältigt. Obwohl ich als Ur-Lausitzer den Spreewald sehr gut kenne, treffe ich immer wieder auf Menschen und Häuser die mir ganz neue Welten eröffnen. Viele Lausitzer fassen sich ans Herz und erschaffen mit ihren Ideen, im relativ kleinen Burg, etwas ganz Großes. Vor so viel Mut, Engagement und Freude kann man nur den Hut ziehen und Danke sagen. Danke, dass diese Unternehmer unsere Heimat noch ein Stück lebenswerter machen."

Klaus-Peter Schulze besucht im Rahmen seiner Sommertour mehr als 60 Unternehmen im Wahlkreis. Für den Bereich Tourismus hat er vor allem wahrgenommen, dass der Mindestlohn und der Fachkräftemangel bei vielen touristischen Betrieben Probleme bereiten. Positiv bewertet er vor allem das noch sehr zarte Pflänzchen der internationalen Ausrichtung im Bereich Tourismus. Als Mitglied im Tourismusausschuss wird er versuchen, die internationale Ausrichtung weiter voranzutreiben und den Spreewald über die deutschen Grenzen hinweg zu bewerben.

Quelle: Dr. Klaus-Peter Schulze - Mitglied des Deutschen Bundestages