SPIEGEL - LMBV hielt brisantes Gutachten unter Verschluss

SPIEGEL-Recherchen zur braunen Spree

SPIEGEL-Recherchen um brisante Braunkohle-Studie der LMBV

Laut einem Bericht des RBB über die SPIEGEL-Recherchen zur braunen Spree hielt die LMBV monatelang ein brisantes Gutachten zu dieser Thematik unter Verschluss.

Das Gutachten enthält Aussagen über die Verantwortung des Braunkohlebergbaus für die hohe Sulfatbelastung der Spree.

"Demnach entfallen auf die Braunkohleförderung und den Betrieb der Kraftwerke in der Lausitz mehr als 50 Prozent der Einträge. Weitere 30 Prozent entstünden bei den Sanierungsarbeiten alter Tagebaue durch die bundeseigene Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- Verwaltungsgesellschaft (LMBV). Der Rest wird natürlichen Ursachen zugeschrieben.

LMBV-Sprecher Uwe Steinhuber weist den Vorwurf zurück: Die Studie sei zwar tatsächlich erst am 21.Juli und damit fast vier Monate nach der Ausfertigung am 31.März auf der Homepage des Behörde veröffentlicht worden. 'Das liegt aber daran, dass wir mit allen Beteiligten noch einmal über die wissenschaftlichen Grundlagen diskutiert haben, um Fehler zu bereinigen.' Solche monatelangen Diskussionen seien bei einer derartigen Studie zwar nicht üblich, 'aber sie kommen vor.'" (Quelle: rbb-online.de)

Autor: Redaktion