Oberlausitz - Staatsstraße 94 freigegeben

Lückenschluss erfolgt - Staatsstraße  S 94 feierlich für Verkehr frei gegeben

Seit heute rollt der Verkehr auch auf dem letzten Teilstück der neuen Staatsstraße 94. Mit der Fertigstellung der Ortsumgehung Bernsdorf-Straßgräbchen wurde die Lücke zwischen den bereits fertiggestellten Neubauabschnitten Ortsumgehung Elstra, Ortsumgehung und Ortsumgehung Straßgräbchen sowie der B 97 geschlossen.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Hartmut Mangold, Landrat Michael Harig sowie Bürgermeister Harry Habel den letzten Abschnitt der insgesamt rund 26 km langen Gesamttrasse der Staatstraße 94 zwischen der Bundesautobahn A 4 bei Burkau und der Bundesstraße 97 in Bernsdorf feierlich für den Verkehr frei gegeben.

"Diese Straße ist lang ersehnt und dringend notwendig, denn nun kommt die Verkehrsentlastung; sie bedeutet weniger Verkehr, weniger Lärm und mehr Ruhe. Sie ist ein Lückenschluss und eine schnelle Anbindung von Bernsdorf an die A4 und die A13. Und sie ist eine Querspange für die Region. Sie nützt auch allen Verkehrsteilnehmern auf der Strecke Hoyerswerda Kamenz, die schneller vorankommen", sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Staatssekretär Dr. Hartmut Mangold betonte in seinem Grußwort: "Ich freue mich, dass ich heute nach knapp zwei Jahren Bauzeit die Staatsstraße für den Verkehr freigeben kann. Der erste Teilabschnitt bis zur S 92 wurde ja bereits Ende 2014 fertig gestellt und frei gegeben. Dieser letzte wichtige Lückenschluss verbessert die Erreichbarkeit der ganzen Region und entlastet nun auch die Bernsdorfer vom zunehmenden Durchgangsverkehr."

Die S 94 besitzt als überregionale Straßenverbindung eine wichtige Verbindungs- und Erschließungsfunktion für die Region. Infolge der Zunahme des Schwerlastverkehrs und der Begrenzung der Ausbaufähigkeit der S 94 durch die Ortsbebauung hatte sich die Verkehrssituation in den Ortslagen zugespitzt. In die 3,14 Kilometer lange Neubautrasse hat der Freistaat rund 13,3 Millionen Euro investiert. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen finanziert.

Quelle: SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr