Arbeitslosenquote in Spree-Neiße auf 8,6 Prozent gesunken

Arbeitslosenquote in Spree-Neiße erstmals unter 9 Prozent

Arbeitslosenquote in Spree-Neiße auf  8,6 Prozent gesunken Erstmalig ist die Arbeitslosenquote auf 8,6 % gesunken, im Vorjahr lag sie noch bei 10,0 %. Dieser positive Trend spiegelt sich in der gesamten Region wieder. In Cottbus ist eine Arbeitslosenquote von 9,6 %, in Elbe-Elster von 10,1 % sowie in Oberspreewald-Lausitz von 11,2 % zu verzeichnen.

Die Anzahl der registrierten Arbeitslosen im Landkreis Spree-Neiße verringerte sich im Juni 2015 um 262 Personen auf 5.497 Personen. Davon erhalten 4.089 Personen (4.238 im Vormonat) Leistungen nach dem SGB II und 1.408 Personen (1.521 im Vormonat) kommen aus dem Rechtskreis des SGB III.

"Erfreulich ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit um 1,4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat, insbesondere der Rückgang am Standort Forst um 1,6 %", so der Werkleiter des Jobcenters Spree-Neiße Hermann Kostrewa.

Das Jobcenter ist auch für die Ausbildungsvermittlung der Leistungsberechtigten nach dem SGB II zuständig. Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober letzten Jahres meldeten sich im Bereich SGB II und SGB III 679 Bewerber für Berufsausbildungsstellen, davon 183 aus dem Bereich des SGB II, das waren 4,9 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es 747 Meldungen für Berufsausbildungsstellen, das entspricht einem Plus von 66,7 %. Ende Juni waren 318 Bewerber noch unversorgt (91 aus dem Bereich des SGB II) und 411 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es weniger unversorgte Bewerber für Berufsausbildungsstellen (-6,5 %) und die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen war größer (+56,9 %).

Dazu äußert sich der Werkleiter wie folgt: "Besonders hervorzuheben ist die Senkung der Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB II der Personengruppe 15 bis unter 25 Jahre. Derzeit sind 154 Arbeitslose in dieser Gruppe zu verzeichnen. Ziel ist es auch in diesem Ausbildungsjahr möglichst allen Jugendlichen eine Ausbildung oder eine Alternative zu bieten."

Quelle: Pressestelle Landkreis Spree-Neiße