Landschaften der Lausitz

Kathrin Schneider eröffnet Ausstellung zu Landschaften in der Lausitz in Lübben

http://www.lausitz-branchen.de/medienarchiv/cms/upload/allgemein/brandenburg/logo_brandenburg.png Infrastrukturministerin Kathrin Schneider eröffnet am Sonntag (14. Juni) im Stadt- und Regionalmuseum Lübben eine Ausstellung zu Landschaften in der Lausitz im Rahmen des Kulturland-Themenjahres unter dem Motto "gestalten - nutzen - bewahren. Landschaft im Wandel".

Infrastrukturministerin Kathrin Schneider: "Kulturland Brandenburg hat mit "Landschaft im Wandel" ein Themenjahr gestartet, das sich mit der Siedlungsentwicklung und der Landnutzung auseinandersetzt. Wir alle leben schließlich in gestalteten und von Menschenhand verwandelten Landschaften. Auch in diesem Jahr haben Akteure aus allen Teilen des Landes die Chance genutzt, ihre lokale oder regionale Perspektive auf dieses Thema einzubringen. Kulturland wird auch in diesem Jahr dem Anspruch gerecht, die klassischen Kulturangebote der Museen und Veranstaltungsstätten zu ergänzen und damit neue Orte und Themen bekannt zu machen. Die Angebote richten sich dabei generationsübergreifend an Erwachsene, Jugendliche und Kinder."

Der heute verschwundene und auch darum geheimnisvolle slawische Landschaftsname "Selpoli" bietet Anlass und Rahmen, den Wandel der Kulturlandschaft im Süden Brandenburgs seit dem Mittelalter zum Gegenstand einer Ausstellung des Lübbener Museums zu machen. Im 10. Jahrhundert, als Slawen gemeinsam mit deutschen Bauern begannen, die Niederlausitz buchstäblich umzubauen, entstanden neue Ländereien für Ackerbau und Viehzucht, Burgen und Kirchen wurden errichtet. Heute kennt man von den ursprünglichen Stämmen, Burgen und Ländereien aber oft nur noch die Namen.

Die Ausstellung mit Gesamtkosten in Höhe von 25.000 Euro wurde vom MWFK im Rahmen der Projektförderung des Kulturland-Themenjahres mit 12.000 Euro unterstützt. Das Infrastrukturministerium unterstützt das Kulturlandjahr 2015 mit 60.000 Euro.

Das Stadt- und Regionalmuseum wurde im Jahr 2001 im Schloss Lübben eröffnet. Die Sanierung der Gebäudehülle des Schlosses wurde in zwei Bauabschnitten (1995 bis 2001) mit 808.000 Euro im Rahmen der Städtebauförderung von Bund, Land und Kommune finanziert. Den Ausbau des Museums hat das Wirtschaftsministerium mit rund 1,4 Millionen Euro im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe GA "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" unterstützt. Die Sanierung von Turm und Marstall des Schlossensembles Lübben wurde mit weiteren Städtebaufördermitteln in Höhe von rund einer Million Euro gefördert.

Quelle: PM Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Land Brandenburg