Lausitzer Appell an die Bundesregierung zur Zukunftssicherung der Braunkohle

Schreiben an die Bundesregierung

Städte und Gemeinden Bernsdorf, Elsterheide, Lauta, Lohsa, Spreetal, Wittichenau und Hoyerswerda kämpfen für Braunkohle-Zukunft

Einen Gemeinsamen Appell zur Zukunftssicherung der Braunkohle in Brandenburg und Sachsen haben die Städte und Gemeinden Bernsdorf, Elsterheide, Lauta, Lohsa, Spreetal, Wittichenau und Hoyerswerda an die Bundesregierung gerichtet.

Damit wenden sie sich gegen die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur Erreichung der Klimaziele, die eine einseitige Belastung der Braunkohlenindustrie darstellen. Die diesbezüglichen Vorschläge aus dem Bundeswirtschaftsministerium sind letztlich auf die Abschaltung von Kraftwerkskapazitäten zur Braunkohleverstromung gerichtet.

Angesichts der drohenden Folgen für unsere gesamte Region, deren gedeihliche Entwicklung noch langfristig untrennbar mit dem Fortbestand der Braunkohleindustrie verbunden ist, folgten die Bürgermeister der benachbarten Kommunen einer Initiative von Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora, und unterschrieben den gemeinsamen Appell, der heute an die Bundesregierung abgeschickt wurde.

Im Begleitschreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel heißt es: "Wir wollen uns einer sinnvollen, nachhaltigen und erfolgversprechenden Energiewende keinesfalls verschließen, aber die besagten Vorschläge aus dem Bundeswirtschaftsministerium, die im Wesentlichen auf einer einseitigen Belastung der Braunkohleindustrie und der damit zwangsläufig einhergehenden Abschaltung von Kraftwerkskapazitäten zur Braunkohleverstromung basieren, halten wir für falsch und untauglich."

Oberbürgermeister der Stadt Hoyerswerda Skora dazu: "Ich bin sehr dankbar und froh, dass wir uns gemeinsam für die Braunkohlezukunft stark machen. Hoffentlich trägt es dazu bei, die Bundesregierung zum Umdenken in dieser Sache zu bewegen.

Quelle: PM Stadt Hoyerswerda