Automobilzulieferer Böllhoff investiert in Sonnewalde

Standortausbau des Automobilzulieferer bringt 24 neue Jobs für Südbrandenburg

  • Automobilzulieferer Böllhoff erweitert seine Produktionsstätte in Sonnewalde

Automobilzulieferer Böllhoff investiert in Sonnewalde Sonnewalde - Die Böllhoff Produktion GmbH hat ihren Standort in Sonnewalde (Landkreis Elbe-Elster) weiter ausgebaut. Morgen (30.5.) weiht der Automobilzulieferer seine neue Fertigungshalle ein. Das Unternehmen investiert bis 2016 insgesamt 18,3 Millionen Euro in den Standortausbau. Das Wirtschaftsministerium unterstützt Böllhoff dabei mit 3,5 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW-G). Mit der Unternehmenserweiterung sind 24 neue Arbeitsplätze verbunden.

Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber, der an der Einweihung der neuen Halle teilnehmen wird, zeigte sich sehr erfreut über die gute Entwicklung am Standort. "Was bei Böllhoff produziert wird, kommt weltweit zum Einsatz - von Kanada bis China. Dass ein so namhafter Zulieferer der Automobilbranche seine Produktion in Sonnewalde ausbaut, ist ein klares Bekenntnis zum Standort - und zugleich Beleg für die Attraktivität des Industrielandes Brandenburg." Böllhoff stehe beispielhaft für den Strukturwandel im Süden Brandenburg in den vergangenen 25 Jahren. "Hier hat sich ein leistungsstarker, industrieller Mittelstand entwickelt", hob der Minister hervor. Der Trend zur Leichtbautechnologie in der Industrie und insbesondere in der Automobilindustrie biete Böllhoff "eine gute Grundlage, um auch künftig wachsen zu können", so Gerber weiter.

Die Firma Böllhoff ist ein Familienunternehmen in der vierten Generation mit Stammsitz im nordrhein-westfälischen Bielefeld. Aktuell beschäftigt Böllhoff weltweit mehr als 2.200 Mitarbeiter in 23 Ländern. Als internationaler Dienstleister mit eigener Produktion und Entwicklung gehört die Böllhoff-Gruppe zu den führenden Automobilzulieferern im Bereich mechanischer Fügetechnik. In Brandenburg ist das Unternehmen seit 25 Jahren vertreten, nach der Erweiterung werden dort 115 Mitarbeiter in Lohn und Brot stehen.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg