Zukunft der Lausitz als Energieregion

Zukunft der Lausitz als Energieregion

Klaus-Peter Schulze kämpft für Zukunft der Lausitz als Energieregion

Forst (Lausitz) - Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze hat sich in der heutigen Aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag für eine Zukunftsperspektive der Lausitz als Energieregion stark gemacht. In seiner Rede macht der Lausitzer auf die dramatischen Folgen für seinen Wahlkreis aufmerksam, sollte die vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagene Klimaabgabe für Braunkohlekraftwerke tatsächlich beschlossen werden.

Dr. Schulze ist der Auffassung, dass der Osten Deutschlands bereits einen großen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen des Landes geleistet und dabei einen tiefgreifenden Strukturwandel vollzogen hat. Die Energiepolitik kann auf absehbare Zeit auf Braunkohlekraftwerke nicht verzichten, solange Speichertechnologien für alternative Energien fehlen.

Wenn im Wege des Klimaschutzes ein Ausstieg aus der Braunkohle tatsächlich gewünscht und vollzogen werden sollte, kann dies nach Einschätzung von Dr. Schulze nur in einem durch finanzielle Mittel des Bundes unterstützten Prozess und für einen klar benannten Zeithorizont erfolgen - analog zum bereits beschlossenen Ausstieg aus der Steinkohle.

Bis dahin sollten auch bisher geltende Denkverbote wie die weitere Erforschung der CCS-Technologie überwunden werden. Die von Umweltverbänden geführte Debatte, wonach wegzufallen drohende Arbeitsplätze durch die Grüne Energiewirtschaft ersetzt werden könnten, verwies Dr. Schulze hingegen ins Land der Märchen.

Quelle: Forst (Lausitz)