Metallhandwerker erhalten mehr Geld

Mehr Geld für Metallhandwerk in Berlin-Brandenburg ab 1. Juli 2015

http://www.lausitz-branchen.de/medienarchiv/cms/upload/logos/ig_metall.png Die rund 16 000 Beschäftigten im Metallhandwerk in Berlin und Brandenburg bekommen ab 1. Juli 2015 mehr Geld. Die Entgelte in Brandenburg werden in drei Stufen an das Berliner Niveau angeglichen und steigen ab dem 1. Juli 2015 um 2 Prozent und in den beiden Folgejahren jeweils zum Juli um weitere 2 Prozent. Mit der letzten Erhöhung beträgt das tarifliche Grundentgelt in beiden Ländern dann einheitlich 1 881 Euro.

In Berlin erhalten die Metallhandwerker vom 1. Juli 2015 bis 31. Dezember 2015 eine Einmalzahlung von 225 Euro. Neben dem bestehenden Grundentgelt wird ein leistungsbezogenes Entgelt eingeführt, das in mehreren Stufen insgesamt 7 Prozent mehr Geld vorsieht. In Brandenburg wird das Leistungsentgelt ab 2018 eingeführt und beginnt zum dem 1. Januar 2018 mit 1,5 Prozent und erhöht sich zum 1. Juli 2018 um weitere 1,5 Prozent auf eine Leistungszulage von insgesamt 3,0 Prozent. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018.

Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich für beide Länder überproportional auf bis zu 730 Euro im 4. Ausbildungsjahr und haben eine Laufzeit bis Ende 2017. Darauf haben sich die IG Metall und der Landesinnungsverband Metall Berlin-Brandenburg am 20. Mai in Berlin verständigt. Beide Parteien haben eine Erklärungsfrist bis zum 16. Juni 2015 vereinbart.

Quelle: IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen