Kitastreik in Dahme-Spreewald nach Pflingsten

Kitastreik in Brandenburg nach Pfingsten

Kitastreik trifft auch Kommunen Schönefeld, Königs Wusterhausen, Wildau, Zeuthen, Eichwalde, Schulzendorf, Bestensee und Teupitz

Der bundesweite Kitastreik geht auch im Land Brandenburg nach Pfingsten in die dritte Woche. "Der Streik wird ab Dienstag, dem 26. Mai 2015 in Brandenburg ausgeweitet", sagt Erich Mendroch, zuständiger ver.di-Fachbereichsleiter Gemeinden. So hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Kindereinrichtungen u.a. in den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel, Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Uckermark und Barnim sowie im Bereich der Kommunen Schönefeld, Königs Wusterhausen, Wildau, Zeuthen, Eichwalde, Schulzendorf, Bestensee und Teupitz zum Streik aufgerufen. Insgesamt ist davon auszugehen, dass einige hundert Einrichtungen in Brandenburg komplett geschlossen sein werden oder nur eingeschränkt arbeiten. ver.di rechnet damit, dass ab Dienstag rund 2.000 Erzieher/innen streiken werden.

"Die betroffenen Einrichtungen werden in den ganzen kommenden Woche bestreikt, bis auf der Bundesebene ein annehmbares Ergebnis vorliegt", sagt Erich Mendroch. Im Laufe der Woche würde dann entschieden werden, wie die vierte Streikwoche organisiert wird. Eltern würden dezentral über die entsprechenden Kitas informiert, welche Auswirkungen der Streik regional haben wird. Vor Ort wird auch darüber entschieden, ob zum Beispiel Notdienste angeboten werden.

ver.di fordert für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst eine bessere Eingruppierung, die im Durchschnitt zu zehn Prozent höheren Einkommen führt. Der Sozial- und Erziehungsdienst umfasst rund zehn Prozent aller Beschäftigten in den Kommunen. Es geht also bei der überfälligen Aufwertung um eine Personalkostensteigerung von rund einem Prozent.

Für Rückfragen:

Erich Mendroch, ver.di-Fachbereichsleiter Gemeinden im ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg, mobil: 0151 / 121258 66.

Weitere Infos: www.soziale-berufe-aufwerten.de/

Quelle: ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft