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Hilfsaktion für Greenpeace

Braunkohle-Verein ruft zur Hilfsaktion für Greenpeace auf

 

Cottbus - Der Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. aus Cottbus ruft zu einem Kreativ-Wettbewerb zu Gunsten von Greenpeace auf. "Der Hamburger Widerstands-Konzern kümmert sich so rührend um die Lausitz, da wollen wir auch mal was zurückgeben", betont Vereinschef Wolfgang Rupieper. Inhalt der Hilfsaktion sind Vorschläge für weitere Kurz-Studien, die die Hamburger in Auftrag geben könnten.

Die jüngste Studie zur Zukunft der Lausitz ohne Braunkohle habe gezeigt, dass Greenpeace so langsam die Ideen ausgehen. Die grüne Wissenschaftsszene müsse doch aber auch von irgendetwas leben. "Wir haben viele kluge Köpfe in unseren Reihen", so Rupieper, "die helfen sicher gern mit Ideen weiter."

Warum sollte nicht mal ein anerkanntes ökologisches Forschungsinstitut berechnen, ob nicht auch Firmen wie Solarworld der Lausitz eine sichere Zukunft geben könnten. "Wenn wir genauso wie in der letzten Greenpeace-Studie unterstellen, dass die Solarwirtschaft 16 Milliarden Euro auf den Tisch legt, sollte doch was gehen", gibt sich Rupieper optimistisch. Natürlich müssten die Wissenschaftler zur sicher großen Überraschung aller Lausitzer mit ihren analytischen Modellen nachweisen, ob auch das Flächenpotenzial für Produktionsstätten in der Lausitz vorhanden ist. Da es um Tausende Existenzen gehe, wolle man sich hier nicht auf Vermutungen verlassen.

Der Phantasie seien keine Grenzen gesetzt, heißt es. Vielleicht könnte ja auch von Interesse sein, ob Deutschland seine Klimaziele erreichen würde, wenn Greenpeace schrittweise bis 2020 die Nutzung von privaten Pkw untersagt. Rupieper: "Das wird sich doch rechnen lassen." Prof. von Hirschhausen und das DIW verstünden sich doch auf Transportfragen. "Das wäre doch wieder einmal ein schöner Auftrag für die grüne Wissenschaftslobby."

Der Vereins-Chef unterstreicht, dass es wirklich nur um Themen für Kurz-Studien gehen sollte. Greenpeace habe es ungern kompliziert, erinnert er. "Vorschläge, die auch einen Realitätsabgleich erforderten, können leider nicht berücksichtigt werden. Das wissen wir aus Erfahrung." Dennoch hoffe er auf zahlreiche Ideen.

Damit ist der Wettbewerb eröffnet. Zusendungen werden bis 31. Mai 2015 erbeten an den Verein Pro Lausitzer Braunkohle, gern direkt per E-Mail info@prolausitzerbraunkohle.de oder unter www.facebook.com/prolausitz. Der Verein sammelt die Vorschläge und wird sie als Ergebnis der Hilfsaktion gebündelt an Greenpeace übergeben.

Quelle: Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

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Tags:
Braunkohle, Cottbus, Lausitz
Datum:
Donnerstag, 30. April 2015, 11:48 Uhr
Kommentare zu "Hilfsaktion für Greenpeace"
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