Weinpflanzung auf der Branitzer Seepyramide

Branitzer Seepyramide in Cottbus

Restaurierung der Cottbuser Seepyramide im Branitzer Park abgeschlossen

"...mein Tumulus wird bleiben, solange die Erde steht", sagte Fürst Pückler 1856 über seine Seepyramide und soll damit Recht behalten. Die im Juni 2014 begonnene umfassende Restaurierung seiner Begräbnisstätte wird nun durch die Nachpflanzung des Wilden Weins abgeschlossen.

Die erodierten Bereiche sowohl der Spitze als auch des Fußes der Pyramide wurden bereits durch umfassende Bodenarbeiten nachmodelliert und als Bekrönung eine Kopie des vorhandenen historischen Schlusssteins wieder aufgesetzt. Zudem wurde der Pyramidenfuß mit einer ebenfalls nachgewiesenen umlaufenden Stufe ergänzt, welche mit einer unter Wasser versteckten Holzspundwand gesichert wurde.

Am heutigen Montag, dem 27.4.2015, beginnt nun der krönende Abschluss der Restaurierung: 1.800 eigens angezogene genetisch identische Nachkommen der historischen Bepflanzung aus Wildem Wein und Uferreben werden nach historischem Vorbild auf die Seepyramide gepflanzt. Damit erhält diese ihr spektakuläres "Pyramidenfeuer", die Ende September einsetzende rote Laubfärbung, zurück.

Um sich selbst ein Bild von der Pflanzung vor Ort machen zu können, sind alle Medienvertreter zu einem Fototermin am Mittwoch, dem 29.4.2015, 11:00 Uhr, im Rahmen einer Kahnfahrt zur Seepyramide eingeladen. Treffpunkt ist die Ägyptische Treppe, direkt gegenüber der Stufenanlage der Seepyramide im Branitzer Park. Als Gesprächspartner stehen Parkleiter Claudius Wecke, Landschaftsarchitekt Hagen Engelmann sowie Vertreter der Stadtverwaltung Cottbus und der Landschaftsbaufirma "alpina" zur Verfügung.

Die Restaurierung der Seepyramide wird aus europäischen Fördermitteln von Interreg IV A "Grenzübergreifende Erschließung neuer Potenziale für erweiterte touristische und Erholungsnutzungen - Pyramidenareal Cottbus-Branitz/ Luisental Zielona Gora" kofinanziert.

Quelle: PM Stadt Cottbus