Neue Förderangebote - maßgeschneiderte Unterstützung für die Wirtschaft

Woidke, Gerber und Stenger beim Brandenburger Fördertag

Neue Förderangebote - maßgeschneiderte Unterstützung für die Wirtschaft Wirtschaftsministerium und Förderbank ILB stellen neue Förderangebote vor: vom Darlehen über Eigenkapital-Fonds bis zu Zuschüssen. Verfolgen Sie den Fördertag live auf www.ilb.de

Potsdam. Die brandenburgische Wirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Dazu beigetragen hat nicht zuletzt die zielgerichtete Förderpolitik des Landes. Von Bürgschaften über Darlehen und Wagniskapital für Start-ups bis hin zu Zuschüssen des Landes, des Bundes und der EU erhalten Unternehmen maßgeschneiderte Unterstützung.

Beim Brandenburger Fördertag in der ILB haben sich rund 400 Gäste über Finanzierungsmöglichkeiten informiert. In Präsentationen, Diskussionsrunden und persönlichen Beratungen haben Experten bereits bewährte ebenso wie neue Förder- und Finanzierungsangebote vorgestellt, mit denen Innovationen und Investitionen in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur, Wohnungsbau und Arbeitsförderung unterstützt und vorangebracht werden können. Der Fördertag markierte zugleich den Start in die Förderperiode 2014-2020 des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Ministerpräsident Dietmar Woidke betonte auf der Veranstaltung: "Brandenburg blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahrzehnt. In vielen Bereichen hat unsere Wirtschaft internationales Niveau erreicht. Die Arbeitslosigkeit hat sich in dieser Zeit halbiert. Für uns muss es jetzt darum gehen, unsere positive Entwicklung mit weniger Fördermitteln fortzusetzen. Jetzt gilt es, nachhaltige Kräfte freizusetzen, die unser Land stark machen für die Zukunft. Für mich heißt das ganz klar: Wir setzen die EU-Fördermittel zur Umsetzung unserer zentralen landespolitischen Prioritäten ein: Innovation durch Investition in Forschung und Entwicklung, Bildung und Fachkräftesicherung sowie Umsetzung der Energiewende."

Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg: "Europäische Fördermittel sind ein wichtiger Impuls für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes Brandenburg. Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stehen in der aktuellen Förderperiode 846 Millionen Euro zur Verfügung - Geld, mit dem wir starke Impulse für weiteres Wirtschaftswachstum setzen wollen. Vor allem konzentrieren wir uns deshalb auf die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation. Darüber hinaus gilt es, mit der Unterstützung aus Brüssel die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu stärken, CO2-Emissionen in allen Branchen der Wirtschaft zu verringern sowie städtische und ländliche Räume nachhaltig zu entwickeln."

Erich Unterwurzacher, Direktor der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtenwicklung der Europäischen Kommission sagte zum Einsatz des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung: "Ich freue mich, dass wir die neue Förderperiode in Brandenburg heute eröffnen können. Damit ist der Weg frei für Investitionen in Wachstum, Innovation und Beschäftigung in Brandenburg. Der Europäischen Kommission liegt die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen und die Stärkung ihrer Innovationsfähigkeit besonders am Herzen. Brandenburg wird die EU-Mittel beispielsweise in die angewandte Forschung, die Erhöhung der Energieeffizienz, die Nutzung erneuerbarer Energien und einen bereits im Januar 2015 angelaufenen Stadt-Umland-Wettbewerb investieren. So leistet die EU-Förderung einen wichtigen Beitrag auch für die nachhaltige regionale Entwicklung im Land."

"In der neuen Förderperiode ist Brandenburgs Förderbank ILB zentraler Ansprechpartner für EU-Förderprogramme des Landes Brandenburg. Neben dem EFRE managt die ILB erstmals alle ESF-Programme sowie ausgewählte ELER-Förderprogramme. Alle neuen Förderangebote des Landes Brandenburg wie etwa ProFIT, die GRW-G, den Brandenburger Innovationsgutschein sowie die ergänzenden ILB-Förderprodukte sind auf den Internetseiten unter www.ilb.de aufgeführt. Mit dem Start in die neue Förderperiode können erstmals alle Förderungen, die aus Mitteln der EU kofinanziert sind, online beantragt werden. Allein für die neuen Eigenkapitalprogramme des Landes stehen über 100 Millionen Euro bereit, von denen 20 Millionen Euro aus ILB-Mitteln kofinanziert sind", so Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Brandenburger Förderbank ILB.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg