Hochwassermanagement für brandenburgische Spreegewässer

Hochwasser an der Spree

Landesamt stellt Pläne zum Hochwassermanagement für brandenburgische Spreegewässer vor

Cottbus - Über das Hochwasserrisikomanagement für das Einzugsgebiet der Spree informiert das Landesamt für Umwelt auf einer regionalen Hochwasserkonferenz am kommenden Donnerstag (2. April) im Audimax 1 der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an interessierte Bürger sowie an Vertreter von Behörden, Gemeinden und Verbänden der Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Oder-Spree, Märkisch-Oderland und Barnim sowie aus der kreisfreien Stadt Cottbus.

Anhand des Flussgebietes erläutern Fachleute des Landesamtes, wie im Süden Brandenburgs die in der EU-Richtlinie zum Management von Hochwasserrisiken aus dem Jahr 2007 festgelegten Ziele umgesetzt werden. Die EU-Mitgliedsstaaten müssen dafür Hochwasserrisikobereiche ausweisen, innerhalb der Risikobereiche unterschiedliche Überschwemmungsszenarien ermitteln, diese in Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten abbilden und Maßnahmen für einen noch wirksameren Hochwasserschutz entwickeln. Ziel dieser Planungsarbeit ist es, das Risiko von Hochwasserschäden und -folgen für die Bevölkerung, die Umwelt, die Wirtschaft, die Infrastruktur sowie das Kulturerbe zu verringern.

Auf der Veranstaltung werden Mitarbeiter des Landesamtes die Etappen und Methoden dieser Planungen sowie den derzeitigen Umsetzungsstand für die brandenburgischen Spreegewässer vorstellen und die Fragen der Veranstaltungsteilnehmer beantworten.

Weitere Informationen zum Thema Hochwasserrisikomanagement Brandenburg, speziell auch zu den Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten im Internet unter: http://www.mlul.brandenburg.de/info/hwrm/karten.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg