Cottbuser Sicherheitsdienst schafft Arbeitsplätze für Schwerbehinderte

GGS Sicherheit GmbH & Co. KG. aus Cottbus stellt mit Hilfe des Landesförderprogramm schwerbehinderte Beschäftigte ein

Cottbuser Sicherheitsdienst schafft Arbeitsplätze für Schwerbehinderte Menschen mit Behinderungen haben es noch immer schwerer, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Mit dem neuen Landesförderprogramm "Inklusive Ausbildung und Arbeit" werden Arbeitgeber in Brandenburg zusätzlich unterstützt, Menschen mit Behinderungen einzustellen.

In Cottbus nutzt diese Förderung Giesbert Göbel, Geschäftsführer der GGS Sicherheit GmbH & Co. KG. Er hat jetzt drei schwerbehinderte Beschäftigte unbefristet eingestellt. Dafür bekommt er am Donnerstag, dem 19. März, Förderbescheide in Höhe von insgesamt 53.000 Euro von Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt und Liane Klocek, Präsidentin des Landesamtes für Soziales und Versorgung, überreicht.

Das Förderprogramm "Inklusive Ausbildung und Arbeit" startete im August 2014. Dabei unterstützt das Land Brandenburg gemeinsam mit der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit und dem Landesamt für Soziales und Versorgung schwerbehinderte Menschen bei der Ausbildung und bei der Arbeitssuche. Bis 2016 sollen zusätzlich über 65 neue betriebliche Ausbildungsplätze und über 200 neue Arbeitsplätze für Menschen mit einer Schwerbehinderung geschaffen werden. Für das Programm stehen insgesamt 6,5 Millionen Euro aus Mitteln der Ausgleichsabgabe des Landes zur Verfügung.

Bis heute wurden 23 Förderbescheide für die Schaffung neuer Ausbildungsplätze und 87 Förderbescheide für die Schaffung neuer Arbeitsplätze bewilligt.

Mit dem Programm erhalten Arbeitgeber für jeden neuen Ausbildungsplatz für junge schwerbehinderte Menschen bis zu 10.000 Euro. Bei einer Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis nach Abschluss der Ausbildung erhalten sie einen weiteren Zuschuss von 2.500 Euro bei einem befristeten oder von 20.000 Euro bei einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Für jeden neuen Arbeitsplatz für schwerbehinderte Menschen erhalten Arbeitgeber bis zu 20.000 Euro. Förderanträge können beim Integrationsamt im Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg bis zum 31. Dezember 2016 gestellt werden (www.lasv.brandenburg.de).

Die Ausgleichsabgabe müssen Arbeitgeber mit mindestens 20 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zahlen, die nicht auf wenigstens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen beschäftigen. Die Ausgleichsabgabe wird nur für Zwecke der besonderen Leistungen zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben verwendet. Zuständig ist das Integrationsamt.

Quelle: Quelle: PM des Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg