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Eisenhüttenstadt - Bessere Versorgungssicherheit auf dem Energiesektor

Verstärkung des Netzanschlusses des Umspannwerkes Eisenhüttenstadt

Landesplanung schafft Voraussetzung für bessere Stromversorgung im Raum Eisenhüttenstadt

Das Raumordnungsverfahren (ROV) für die Verstärkung des Netzanschlusses des Umspannwerkes Eisenhüttenstadt wurde jetzt abgeschlossen. Mit diesem Verfahren, das dem eigentlichen Genehmigungsverfahren vorgeschaltet ist, können Konflikte frühzeitig erkannt und konfliktarme Varianten gefunden werden.

Infrastrukturministerin Kathrin Schneider: "Der Abschluss des Raumordnungsverfahrens ist die landesplanerische Grundlage für eine bessere Versorgungssicherheit auf dem Energiesektor. Das ist auch eine wichtige Voraussetzung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Regionalen Wachstumskerns Frankfurt (Oder) / Eisenhüttenstadt. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Planungen öffentlicher Infrastruktur früher und intensiver mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden müssen. Deshalb hat die Landesplanungsabteilung zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrensschritten der Beteiligung und der Auslegung, Bürgerversammlungen angeboten. In diesen Runden wurde das Projekt frühzeitig erläutert. Auf diese Weise war es möglich, eine für alle Seiten akzeptable Trasse zu finden."

Für die geplante 380-kV-Freileitung zur Verstärkung des Netzanschlusses (PDF) wurde von der Betreibergesellschaft 50Hertz Transmission GmbH zunächst nur eine Variante in das Verfahren eingebracht. Die Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern hatten dann dazu geführt, dass die Gemeinsame Landesplanungsabteilung den Antragsteller beauftragt hat, im Raum Rießen zusätzlich eine alternative Trassenvariante zu untersuchen. Es wurden somit zwei Varianten auf ihre Raum- und Umweltverträglichkeit geprüft. Diese zweite Variante, die die Ortslage Rießen weiträumig umgeht, hat sich auch als die raumverträglichere herausgestellt.

Das Raumordnungsverfahren wurde Anfang 2013 auch eröffnet, um eine dritte grenzüberschreitende Stromverbindung zwischen Deutschland und Polen vorzubereiten. Im Laufe des Verfahrens hat der polnische Übertragungsnetzbetreiber jedoch sein Netzkonzept so weiterentwickelt, dass dieser sogenannte 3. Interconnector erst später vorgesehen ist.

Die landesplanerische Beurteilung ist online abrufbar unter http://gl.berlin-brandenburg.de/vollzug/rov/dritter-interconnector.html Darüber hinaus können die Unterlagen in den Verwaltungen der Stadt Eisenhüttenstadt, der betroffenen Ämter und im Landkreis Oder-Spree eingesehen werden.

Verstärkung des Netzanschlusses des Umspannwerkes Eisenhüttenstadt

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg

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Tags:
Eisenhüttenstadt, Energie, Stromversorgung
Datum:
Mittwoch, 11. März 2015, 08:30 Uhr
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