ADFC-RadReiseRegion Seenland Oder-Spree

Die Urkunde nahmen Ellen Rußig, Geschäftsführerin des Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V. und Maria Adler, in Berlin entgegen.

Seenland Oder-Spree als ADFC RadReiseRegion im Rahmen der ITB in Berlin ausgezeichnet

Berlin - Seit 2013 verleiht der ADFC, neben den Qualitätsradrouten ein weiteres Qualitätslabel für fahrradfreundliche Reiseziele: die ADFC-RadReiseRegion. Bisher gab es zwei Modellregionen deutschlandweit: die Prignitz und den Naturpark Lahn-Dill-Bergland.

Im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse in Berlin wurden gestern zwei weitere Regionen offiziell ausgezeichnet. Das Seenland Oder-Spree und der Neusiedler See.

"Das Seenland Oder-Spree punktet durch ein sehr gutes Übernachtungsangebot und radfahrerfreundliche Services, wie Pedelec-Vermietung, geführte Touren und attraktives Kartenmaterial", so ein Auszug aus der Bewertung des ADFC.

ADFC-RadReiseRegionen müssen unter einem Markennamen mindestens zehn regionale Radrouten mit einheitlicher Wegweisung nachweisen. Ein vom ADFC geschulter Qualitätsbeauftragter fungiert als zentraler Ansprechpartner. Ausgewählte Übernachtungsorte bieten Informationsmöglichkeiten für Radfahrer an.

Die Radwege bieten hinsichtlich Breite, Oberfläche, Wegweisung, Routenführung und Verkehrssicherheit ein hohes radtouristisches Niveau. Gute Unterkünfte und Gastronomiebetriebe sind ebenso vorhanden wie Serviceangebote, z.B. Vermietung und Reparaturservice, sowie aktuelles Kartenmaterial und Internetangebote. Geprüft wird außerdem die Erreichbarkeit der Region und ihrer Übernachtungsorte mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Radfahrer sind anspruchsvolle Gäste, deshalb ist es wichtig, die Qualität der Angebote ständig zu verbessern.

Mit der Zertifizierung wurde ein Qualitätsmanagement in der Region implementiert, 650 km Radwege wurden befahren, erfasst, als GPS-Touren dargestellt und Schwachstellen in der Infrastruktur aufgezeigt, Lösungen zur Verbesserung gesucht.

10 regionale Routen wurden ausgewählt. Das Gütesiegel ist ein hoher Anspruch, trägt gleichzeitig dazu bei, die Region stärker zu vernetzen, gemeinsame Angebote zu entwickeln und passgenau auf die Gäste auszurichten.

Die Urkunde nahmen Ellen Rußig, Geschäftsführerin des Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V. und Maria Adler, in Berlin entgegen.

Quelle: Tourismusverband Seenland Oder-Spree e. V.