21. Verbandstag des Bauernverbands Südbrandenburg

21. Verbandstag des Bauernverbands Südbrandenburg

Woidke und Vogelsänger auf dem 21. Verbandstag des Bauernverbands Südbrandenburg in Luckau

Luckau - Auf Einladung des Bauernverbands Südbrandenburg werden Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger am kommenden Donnerstag (12. März) Gäste des 21. Verbandstags in Luckau sein.

Der Start in die neue EU-Förderperiode bis 2020 sowie die Überprüfung von Instrumenten der Bodenpolitik gehören zu den dringlichsten Aufgaben, denen sich das neu gebildete Agrar- und Umweltministerium stellen wird. Die Entwürfe der für die Landwirtschaft maßgeblichen Förderprogramme liegen vor, die Abstimmungen im Land, mit dem Bund und vor allem mit der Europäischen Kommission laufen auf Hochtouren.

Imagefilm des Bauernverbandes Südbrandenburg e.V.

Der Bauernverband Südbrandenburg ist mit rund 700 Mitgliedern in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz sowie im Dahmer Land (Teltow-Fläming) und im Altkreis Finsterwalde (Elbe-Elster) der größte Regionalverband des Landesbauernverbands Brandenburg. In dieser Region werden 80,5 Prozent (136.000 Hektar) der landwirtschaftlichen Nutzfläche von Mitgliedsbetrieben des Verbands bewirtschaftet. Das Verbandsgebiet wird zum einen von der einmaligen Landschaft des Spreewalds geprägt, die auch bundesweit eine der höchsten Konzentrationen bei Bio- Betrieben aufweist. Zwei typische Erzeugnisse aus dem Wirtschaftsraum Spreewald - die Spreewaldgurke und der Meerrettich - sind EU-weit als Regionalprodukte geschützt. Rekord ist auch das entstehende Lausitzer Seenland, die größte künstliche Wasserfläche Europas. Andererseits stehen Landwirte in der Region vor der Herausforderung mit dem Bergbau und in Bergbaufolgelandschaften wirtschaften zu müssen.

Der Bauernverband ist eine gute Adresse für junge Leute, die eine Zukunft in den Grünen Berufen suchen. Der Wettbewerb um die besten Schulabgänger trifft insbesondere auch die Landwirtschaft, die bei vielen jungen Leuten nicht von vorn herein auf der Wunschliste steht. Umso wichtiger sind Angebote wie das Ausbildungsnetzwerk, dass der Verband im Süden des Landes betreut. Jugendliche und interessierte Betriebe lernen einander kennen und werden unter diesem Dach zusammengebracht - ein Beispiel, wie Nachwuchsförderung in ganz Brandenburg aussehen kann.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg