Fördermittel für Sachsens Gesundheits- und Pflegewirtschaft

Freistaat Sachsen fördert innovative Vorhaben in der Gesundheits- und Pflegewirtschaft

Mit über 28 Millionen Euro fördert die Staatsregierung innovative Ansätze im Bereich der Gesundheits- und Pflegewirtschaft. Die Finanzmittel werden über das operationelle Programm des Freistaates Sachsen für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Verfügung gestellt. Damit wird das Förderprogramm der vorangegangenen EU-Förderperiode fortgesetzt.

"Dieses Förderprogramm reagiert auf die Herausforderungen des demografischen Wandels im Gesundheits- und Pflegesektor. Es zielt darauf ab, die Innovationskraft der sächsischen Gesundheits- und Pflegewirtschaft zu stärken", so Gesundheitsministerin Barbara Klepsch. "Durch die Vernetzung der Angebote und die Entwicklung und Anwendung von neuen Technologien können wir in den von der Demografie stark betroffenen Bereichen der Gesundheit und Pflege viel erreichen. Davon bin ich überzeugt. Daher sehe ich den demografischen Wandel mit all seinen Herausforderungen nicht als unüberwindbare Hürde, sondern vielmehr als eine Chance, unsere Strukturen zukunftsfest zu gestalten".

Mit der Richtlinie sollen Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie innovative Modellvorhaben im Bereich des E-Health sowie des Ambient Assisted Living (Altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben) gefördert werden. Unterstützt werden Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung können dabei bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben durch einen Zuschuss gefördert werden. Dafür stehen insgesamt 28,6 Millionen Euro in der Förderperiode 2014 bis 2020 zur Verfügung. Anträge auf eine Förderung können bis spätestens 31. März eines Jahres, in 2015 zu-sätzlich bis zum 30. Juni 2015, bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank (SAB) eingereicht werden.

Quelle: SMS - Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz