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Wirtschaft 4.0

Erhebung "Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun" IHK-Unternehmensbarometer zur Digitalisierung

http://www.lausitz-branchen.de/medienarchiv/cms/upload/2015/januar/wirtschaft_4-0_barometer.jpg Der digitale Wandel erfasst die deutsche Wirtschaft auf ganzer Breite. Das belegt eine Online-Umfrage der Industrie- und Handelskammern (IHKs), die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt veröffentlicht hat.

Die Erhebung "Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun" basiert auf knapp 2.000 Antworten aus dem unternehmerischen Ehrenamt der IHKs. Sie zeigt, dass die Digitalisierung in fast allen Betrieben die Geschäfts- und Arbeitsprozesse beeinflusst.

Dabei erhöhe sie Umsatz und Beschäftigung, berichtete DIHK-Präsident Eric Schweitzer der Nachrichtenagentur Reuters von den Umfrageergebnissen: "Knapp jedes vierte Unternehmen geht von der Schaffung zusätzlicher Stellen aus." Beschäftigungsimpulse gebe es vor allem in den Bereichen Kommunikation, Industrie oder Handel.

Mehr als ein Drittel der Befragten attestiert der Digitalisierung zudem einen positiven Einfluss auf ihre Umsatzentwicklung. Zugleich sehen die Betriebe mehrheitlich in ihrer digitalen Entwicklung noch weitere erhebliche Potenziale. "Nur wenn wir diesen digitalen Wandel erfolgreich gestalten", so Schweitzer, "können wir im internationalen Wettbewerb bestehen."

Die Bedeutung von schnellem Breitband könne dabei "nicht hoch genug eingeschätzt werden", betonte der DIHK-Präsident. Immerhin knapp ein Drittel der Unternehmen nenne einen unzureichenden Breitbandanschluss als Hürde für die eigene Digitalisierung.

Politik und Kommunen unterschätzten vielfach das Potenzial der Wirtschaft 4.0: "Innovative Dienste und Anwendungen entwickeln sich erfahrungsgemäß erst dann, wenn eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur tatsächlich nutzbar ist", so Schweitzer.

Damit die Unternehmen voll auf digitale Prozesse umschalten könnten, bestehe zudem erheblicher Handlungsbedarf bei der IT-Sicherheit. Deutlich mehr als die Hälfte der Betriebe befürchtet der Umfrage zufolge den Verlust geschäftskritischer Informationen oder unerlaubte Zugriffe.

"Hier müssen Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam Lösungen entwickeln, die die digitale Sicherheit in den Unternehmen einfacher umsetzbar machen", mahnte der DIHK-Präsident.

Er verwies zudem auf die vielen neuen Rechtsfragen, die sich für die Unternehmen aus der Digitalisierung ergäben und von den gegenwärtigen Gesetzen nicht ausreichend abgedeckt seien. Das gelte besonders für das Vertrags- und das Urheberrecht sowie den Datenschutz. Darin sehe mehr als die Hälfte der Betriebe ein Hemmnis für ihren digitalen Wandel.

Und nicht zuletzt fehlt vielen Unternehmen ausreichend qualifiziertes Personal. "Wirtschaft 4.0 gelingt nur mit den passenden klugen Köpfen", gab Schweitzer zu bedenken. "Wir müssen Mitarbeiter noch besser mit den neuen Technologien und Anwendungen vertraut machen."

Qualifizierungsbedarf bestehe bei IT-Sicherheit, Prozess-Know-how oder Prozessgestaltung. "Eine zügige und passgenaue Weiterentwicklung der dualen Ausbildungsberufe und der Weiterbildungsabschlüsse steht deshalb weiterhin ganz oben auf der Agenda der IHK-Organisation", so Schweitzer.

Sie finden das IHK-Unternehmensbarometer "Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun" (PDF) hier zum Download.

Quelle: DIHK | Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

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Tags:
Digitalisierung, Handel, Industrie, Kommunikation
Datum:
Donnerstag, 5. Februar 2015, 14:54 Uhr
Kommentare zu "Wirtschaft 4.0"
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