Über 500.000 Übernachtungen im Kurort Burg (Spreewald)

Kurort Burg (Spreewald) zieht erfolgreiche Tourismus-Bilanz für 2014

Bis November liegen die offiziellen Zahlen schon vor, für die Gesamtjahresbilanz 2014 sieht Simone Mihlan, Sachgebietsleiterin Tourismus im Amt Burg (Spreewald) jedoch bereits jetzt einen deutlichen Zuwachs. Mit mehr als 500.000 Übernachtungen im gewerblichen Bereich* und damit einem Plus von mehr als 6 Prozent hält das Wachstum im Kurort Burg (Spreewald) weiter an.

Bis November attestiert das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg dem Spreewald-Kurort abermals Rekordzahlen. So konnten die gewerblichen Übernachtungszahlen (ab zehn Betten) von Januar bis November 2014 auf 477.186 gesteigert und bereits nach elf Monaten das Vorjahresergebnis (474.501) deutlich überschritten werden. Rund 25.000 Übernachtungen sind für Dezember zu erwarten, weshalb bereits heute davon auszugehen ist, dass zum ersten Mal die magische Marke von einer halben Million Übernachtungen im gewerblichen Bereich geknackt werden konnte.

"So schön dieses positive Ergebnis ist - von den Gästen werden wir nicht an den Übernachtungsrekorden gemessen, sondern an den Angeboten, die wir für sie machen", so Simone Mihlan, Leiterin des Sachgebietes Tourismus im Amt Burg (Spreewald). "Qualität und Vielfalt müssen stimmen." Mehr Gäste bedeute auch eine stärkere Auslastung der vorhandenen Ressourcen.

Im vergangenen Jahr wurden erste Maßnahmen getroffen, um das Angebot stärker an die Bedürfnisse der Gäste anzupassen. Beispiel Bismarckturm: Die Öffnungszeiten wurden um nur eine Stunde verlagert von 10 bis 19 Uhr, auf 9 bis 18 Uhr. Dies wirkte sich positiv bei den Besucherzahlen aus, die von 25.530 im Jahr 2013 auf 31.166 im Vorjahr gestiegen sind.

Weiterhin wurde das Angebot der Kurkonzerte auf dem Festplatz erweitert und die Geführten Ortswanderungen durch die Burger Geschichte bis in den Dezember verlängert. In diesem Jahr starten die Touren bereits mit den Februar-Ferien.

Aber auch die Unternehmen haben sich auf die Besucher eingestellt. So entstanden nicht nur neue Ferienwohnungen, sondern zusätzliche Freizeitangebote wie die "Kunsthalle", das "Geschichtsstübchen" und die historische Ladenstraße mit Reklamecafé. Die SpreewaldTherme und das Hotel "Leineweber" haben ihre Wellnessbereiche erweitert.

"Auch für 2015 ist die Erwartungshaltung unserer Gäste sehr hoch", so Simone Mihlan, "Zudem wird Burg in diesem Jahr 700 Jahre alt und wir verteidigen den Kurortstatus."

Für die Verteidigung der Anerkennung "Staatlich anerkannter Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb", die am 7. Dezember 2005 verliehen wurde, sind umfangreiche Aufgaben zu erfüllen, wie eine Klimakontrollanalyse und ein medizinisch-balneologisches Gutachten der Thermalsole. Bereits seit August 2014 wird die Luftqualität an zwei Standorten gemessen- insgesamt über den Zeitraum von einem Jahr. Bei der Begutachtung durch den Landesfachbeirat für Kur- und Erholungsorte des Landes Brandenburg Ende Juli muss der Kurort die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre aufzeigen und eine Kurortentwicklungskonzeption vorlegen. "Die Verteidigung des Kurortstatus kommt im Aufwand einem Neuantrag gleich", so Wirtschaftsförderer Sven Tischer. "Wir sind guter Dinge und werden unsere Hausaufgaben machen."

Zur Darstellung des Inlandstourismus zählt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg seit 2012 die Übernachtungskapazitäten der Betriebe mit zehn und mehr Betten. In den Vorjahren wurden Betriebe bereits ab neun Betten in der Statistik berücksichtigt.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Burg (Spreewald)