BTU Cottbus-Senftenberg erhält neues Rechenzentrum und Informatik-Institut

Neubau für Rechenzentrum und das Informatik-Institut der BTU Cottbus-Senftenberg wird offiziell übergeben

http://www.lausitz-branchen.de/medienarchiv/cms/upload/allgemein/brandenburg/logo_brandenburg.png Cottbus - Auf dem Zentralcampus Cottbus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg wird am morgigen Dienstag, um 16.00 Uhr, der Neubau des Rechenzentrums und des Informatik-Instituts offiziell seiner Bestimmung übergeben. Brandenburgs Wissenschaftsministerin Sabine Kunst und Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski vom für Landesbau zuständigen Finanzministerium werden die Schlüssel für das Gebäude an die künftigen Nutzer überreichen. In dem mehr als 4.000 Quadratmeter Nutzfläche großen Neubau befinden sich neben dem Universitätsrechenzentrum auch moderne Seminar-, Labor- und Büroräume für die Lehrstühle des Instituts für Informatik, Informations- und Medientechnik.

Wissenschaftsministerin Sabine Kunst betont, dass die BTU Cottbus-Senftenberg als die technische Universität des Landes und als wissenschaftlicher Motor für das gesamte regionale Umfeld eine herausragende Bedeutung für Brandenburg hat. "Bei der Gewinnung von Hochschullehrkräften und Studierenden spielen neben dem wissenschaftlichen Umfeld und den Kooperationsmöglichkeiten immer auch die räumliche Situation und die Ausstattung eine wichtige Rolle. Der Neubau für das Rechenzentrum, mehrere Lehrstühle und Räume der Informatik stärkt die Attraktivität des Hochschulstandortes deutlich. Auch die BTU trägt zur Attraktivität maßgeblich bei: Ich freue mich, dass das Projekt 'Science on Tour', mit dem Wissenschaft direkt zu Schülerinnen und Schülern gebracht wird, gestern vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft nach einem erfolgreichen Online-Votimng als 'Hochschulperle des Jahres' ausgewählt wurde."

Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski erklärt: "Als Bauherrin freue ich mich, auch das neu errichtete Gebäude an die BTU Cottbus-Senftenberg übergeben zu können. Die Universität erhält damit ein weiteres architektonisch gelungenes Gebäude. Auch im Hinblick auf die sparsame Nutzung von Ressourcen ist das neue Gebäude vorbildhaft und reiht sich damit gut in die bereits an der BTU errichteten Neubauten ein. Die hochgedämmte und hinterlüftete Gebäudehülle aus gefalztem Kupferblech mit einer hochwertigen dreifach-Verglasung ist robust, dauerhaft und wartungsarm, wie mir unsere Baufachleute versichert haben. Dies sind wesentliche Kriterien für ein nachhaltiges und im Betrieb wirtschaftliches Gebäude." Trochowski hebt weiter hervor, dass der überwiegende Teil der Bauleistungen an Firmen aus der Region Berlin/Brandenburg und davon Bauaufträge in Höhe von fünf Millionen Euro an brandenburgische Firmen vergeben werden konnten.

Brandenburgs Finanzstaatssekretärin äußert sich auch zur gegenüber der ursprünglichen Planung längeren Bauzeit. "Vor zweieinhalb Jahren feierten wir das Richtfest für das Gebäude. Damals sind wir davon ausgegangen, dass das fertige Gebäude im September 2013 an die BTU übergeben werden kann. Für die Errichtung eines modernen Universitätsrechenzentrums war das ein zu ehrgeiziger Zeitplan, wie wir heute wissen. Ich freue mich daher, dass wir heute das fertige Gebäude seinen Nutzern übergeben können", bilanziert sie.

Der viergeschossige Neubau befindet sich im Zentrum des BTU-Campus in Cottbus nahe dem zentralen Hörsaalgebäude. Auf rund 4.000 Quadratmetern entstanden Seminar-, Labor- und Büroräume für die Lehrstühle des Instituts für Informatik sowie Informations- und Medientechnik, zudem findet das Universitätsrechenzentrum hier in modernen Serverräumen und Arbeitsbereichen ein neues Zuhause. Nach Fertigstellung des Gebäudes waren Rechenzentrum und Lehrstühle im Herbst 2014 in ihre neuen Räume eingezogen. Der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) hat das Haus im Auftrag des brandenburgischen Wissenschaftsministeriums errichtet.

Insgesamt investierten das Land Brandenburg, der Bund und die Europäische Union in dieses Gebäude rund 21,2 Millionen Euro. Davon fließen allein circa 7,7 Millionen Euro in die technische Ausstattung.

Quelle: PM des Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg