Direkter Draht zur Weiterbildung

Neue Hotline für individuelle Beratung zur Weiterbildung

Nach 40 Jahren im Tourismusbereich möchte ich als kaufmännische Angestellte zur Polizei - wie kann ich mich dafür qualifizieren? Welche weiteren Finanzierungsangebote habe ich als Arbeitssuchender für eine Fortbildung im Bereich Zahntechnik in Höhe von 4.500 Euro, wenn keine Unterstützung durch die Arbeitsagentur und Meister-BAföG möglich sind? Bei solch spezifischen aber auch allgemeinen Fragen hilft seit Anfang des Jahres ein bundesweites Infotelefon des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) weiter. Die interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich werktags zwischen 10 und 17 Uhr über die Hotline 030 2017 90 90 beraten lassen. Von dort kann dann auch der direkte Kontakt zu Beratungsstellen in ihrer Nähe hergestellt werden. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich als Pilotland an dem Angebot.

"Sich mit Weiterbildungen fit zu halten und seine beruflichen Chancen und Perspektiven zu verbessern, wird immer wichtiger. Mit Angeboten wie dem Weiterbildungsscheck oder dem Meister-BAföG stellt der Freistaat dafür gute und passgenaue Instrumente bereit", erklärt Staatsminister Martin Dulig. Nur mit gut ausgebildeten Fachkräften können wir den rasanten Entwicklungen unserer Wissensgesellschaft folgen - und damit den Grundstein für eine zukunftsfähige Wirtschaft legen. Mit unserer Weiterbildungsoffensive möchten wir alle beruflichen Gruppen zum lebenslangen Lernen animieren. Die persönliche Beratung vor Ort ist ein wichtiger Baustein dafür", so Dulig weiter.

Das vom SMWA initiierte Bildungsportal www.bildungsmarkt-sachsen.de bündelt bereits seit acht Jahren allgemeine und individuelle Weiterbildungsangebote und ihre Fördermöglichkeiten für den Freistaat.

Neben der Weiterbildungsberatung bietet die Bildungsplattform einen umfangreichen Service für Weiterbildungssuchende, wie eine Pinnwand für Bildungsgesuche und detaillierte Infos zur Förderung. Mit einem Kostenrechner werden z.B. auch die förderfähigen Anteile bei verschiedenen Förderinstrumenten angegeben.

Quelle: SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr