Gute Arbeitsmarktentwicklung in Bischofswerda

Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt in der Region Bischofswerda

Positive Signale können in der aktuellen Arbeitsmarktentwicklung in der Stadt Bischofswerda und Umland verzeichnet werden. Entgegen dem Trend in Ostsachsen mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit ist es den Bischofswerdaer Unternehmen gelungen, eine positive Bilanz ziehen zu können.

Die Arbeitslosenquote von 9,3 % in Ostsachen (Stand November 2014) unterbietet Bischofswerda mit 8,6 % deutlich. Wird der Vergleichszeitraum aus 2013 hinzugezogen, wird die Leistungsfähigkeit der regionalen Unternehmen noch deutlicher. Im November 2013 betrug die Arbeitslosenquote 9,6 %. Es ist also innerhalb eines Jahres gelungen, die Quote um einen Prozentpunkt zu verbessern. Der Höchststand in 2014 war im Januar 2014 mit 11,6 % erreicht, seitdem ist ein kontinuierlicher Abbau zu verzeichnen. Die lokale Wirtschaft hat durch eine kluge Unternehmensführung, gezielte Marktanalyse, vernetzte Zusammenarbeit und Nutzung der regionalen Potentiale für eine Entspannung am Arbeitsmarkt von über 3 Prozentpunkten gesorgt und eine positivere Entwicklung als bspw. Nachbarstädte genommen.

Derzeit sind in und um Bischofswerda 126 freie Stellen gemeldet, die höchsten Bedarfe sind in der Metallbranche, in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik und in Verkaufsberufen statistisch erfasst. Die meisten Einstellungen konnten in Verkaufsberufen und in der Sozialbranche verzeichnet werden.

Gezielte Förderung von startup

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bischofswerda setzt im kommenden Jahr gezielt auf die Ansiedlung von jungen startup-Unternehmen. Die Verwaltung hat in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtrat ein Programm zur zielgenauen Förderung in Vorbereitung. So wird ein Fonds mit 8.000,00 EUR für startup-Unternehmen zur Verfügung gestellt, um 8 m²/Mitarbeiter für zwei Jahre fördern zu können. Im ersten Jahr sind die 8 m² kostenfrei, im zweiten Jahr werden Mietkosten von 2,00 €/m² erhoben. Die anfallenden Nebenkosten sind vollumfänglich vom Unternehmen zu tragen. Nach Ablauf der zwei Jahre kann das Unternehmen zu ortsüblichen Konditionen die Mieträume weiter nutzen. Der maximale Quadratmeterpreis von 5,50 EUR darf bei der Anmietung jedoch nicht überschritten werden.

Als startup-Unternehmen werden junge, noch nicht etablierte Unternehmen definiert, die zur Verwirklichung einer innovativen Geschäftsidee mit geringem Startkapital gegründet werden und auf den Erhalt von Venture-Capital bzw. Seed Capital angewiesen sind. Um in die Förderung durch den städtischen Fördertopf zu gelangen, ist die Vorstellung der Geschäftsidee und die zu erwartende Geschäftsentwicklung im Ausschuss für Technik und Wirtschaft (ATW) notwendig.

Der Fördertopf muss noch durch den ATW und den Stadtrat Rechtsgültigkeit erlangen.

Quelle: PM Stadt Bischofswerda