Spreewerker in Lübben erhalten mehr Geld

125 Euro in zwei Stufen mehr beim Spreewerk in Lübben vereinbart

Nach dem Warnstreik konnte die IG Metall Cottbus in der 2. Verhandlungsrunde ein gutes Ergebnis für die 70 Beschäftigten des Munitionsentsorgers Spreewerk Lübben GmbH erzielen. Vorausgegangen waren seit einem halben Jahr viele Versammlungen, Gespräche und die erfolgreiche Werbung neuer Gewerkschaftsmitglieder.

  • 300 Euro Einmalzahlung für 2014
  • 75 Euro in allen Entgeltgruppen und -stufen mehr ab 01.02.2015
  • weitere 50 Euro für alle mehr ab 01.04.2016
  • Laufzeit bis 28.02.2017

Dieser Abschluss enthält durch zweimalige Festgeld-Erhöhungen eine starke soziale Komponente. Die Mehrheit unserer Mitglieder ist in niedrigen Lohngruppen beschäftigt. Hier beträgt das Volumen der tabellenwirksamen (dauerhaften) Erhöhung in der 2. Stufe insgesamt 7 Prozent. Im Ecklohn für Facharbeiter sind es immerhin sechs Prozent Steigerung. Das kann sich in der insgesamt noch schwierigen wirtschaftlichen Lage des Betriebes sehen lassen!

"Mit dem entschlossenen Einsatz der Mitarbeiter vom Spreewerk wurde wieder einmal unter Beweis gestellt, dass es sich wirklich lohnt, für eigene Interessen mit Gleichgesinnten zu streiten"., so Ralf Köhler, Verhandlungsführer der IG Metall Cottbus.

Quelle: IG Metall Cottbus / Südbrandenburg