Präsidentenwahl der Euroregion Spree-Neiße-Bober

Geschäftsführerin der Euroregion Spree-Neiße-Bober Ilona Petrick gratuliert als Erste den neugewählten Präsidenten Harald Altekrüger

Harald Altekrüger erneut zum Präsidenten der Euroregion Spree-Neiße-Bober gewählt

Auf der Mitgliederversammlung der Euroregion Spree-Neiße-Bober, am 05. Dezember 2014, in Cottbus-Branitz wurde Harald Altekrüger erneut zum Vorsitzenden und damit zum Präsidenten des Vereins gewählt. Der Landrat des Spree-Neiße-Kreises steht dem Verein damit in der dritten Wahlperiode vor. Stellvertretender Vereinsvorsitzender ist der neue Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch.

Harald Altekrüger betonte auf der Mitgliederversammlung, dass die Euroregion Spree-Neiße-Bober seit ihrer Gründung gezielt daran arbeitet, die Zusammenarbeit über die Grenze hinweg zu verbessern. "Und es wurden vielversprechende Grundlagen für die künftige Entwicklung geschaffen. Eine Entwicklung, die aus dem Randgebiet an der Grenze eine gemeinsame Wachstumsregion mit der Grenze als Mittelpunkt machen soll.", so der alte und neue Präsident der Euroregion.

In der Euroregion Spree-Neiße-Bober konnten in diesem Jahr unter anderen zwei große Infrastrukturprojekte, gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) - Brandenburg 2007 bis 2013, abgeschlossen werden.

Erst Ende November wurde in Guben ein neuer Radweg zwischen ehemaliger Nordbrücke und Gartenanlage im Rahmen des Projektes "Landschaftsgestaltung des Neißeufers in der Eurostadt Guben-Gubin" an der neu gestalteten, historischen Hafenanlage feierlich übergeben werden. Insgesamt erhielt die Stadt Guben mehr als 2,26 Millionen Euro aus dem aktuellen Programm für verschiedene bauliche Teilmaßnahmen im grenznahen Landschaftsraum der Neiße.

In Forst wurde am 10. Oktober die Promenade "Kegeldamm" mit einem Bürgerfest eingeweiht. Die Neugestaltung des innerstädtischen Areals direkt an der deutsch-polnischen Grenze gehört mit Fördermitteln in Höhe von 2,4 Millionen Euro zu den größten Bauvorhaben der Stadt im Rahmen von INTERREG IV - A in der Euroregion Spree-Neiße-Bober.

Im Rahmen des von der Euroregion Spree-Neiße-Bober verwalteten Small Project Fund und Netzwerkprojektefonds wurden allein 2014 für 62 deutsche-polnische Begegnungs- und Netzwerkprojekte Fördermittel in Höhe von fast 510.000 Euro bewilligt.

Dank der Förderung konnten beispielsweise in Cottbus ein deutsch-polnischer Tanzworkshop des Piccolo-Theaters oder der deutsch-polnische DRK Grundschulwettbewerb in Guben durchgeführt werden. Gefördert wurden die Wassersportolympiade in Guben oder der grenzübergreifende Städtelauf in der Doppelstadt. Das Naemi-Wilke-Stift hat erstmals einen deutsch-polnischen Tag der offenen Tür organisiert. Erst gestern wurden während einer Logistik-Konferenz in Forst die Potentiale der deutsch-polnischen Grenzregion ausgelotet. Fördermittel aus dem SPF- und Netzwerkprojektefonds der Euroregion haben in diesem Jahr auch die Bildung deutsch-polnischer Netzwerke von Tourismusfachleuten, Handwerkern und Kunsthandwerkern sowie Künstlern zwischen Spree, Neiße und Bober unterstützt. Rund 3.500 aktive deutsche und polnische Teilnehmer wurden bisher in diesem Jahr registriert und abgerechnet. Besonders erfreulich: Fast ein Viertel der Teilnehmer deutsch-polnischer Begegnungen sind Kinder und Jugendliche.

BU: Geschäftsführerin der Euroregion Spree-Neiße-Bober Ilona Petrick gratuliert als Erste den neugewählten Präsidenten Harald Altekrüger

Quelle: PM Euroregion Spree-Neiße-Bober und Pressestelle Landkreis Spree-Neiß