Stallpflicht für Geflügel in Risikogebieten der Oberlausitz

Landratsamt Görlitz erlässt Amtstierärztliche Allgemeinverfügung zur Geflügelpest H5N8

Das Landratsamt Görlitz, Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt hat am 04.12.2014 zum Schutz gegen die Geflügelpest eine Amtstierärztliche Allgemeinverfügung erlassen. Darin wurden Risikogebiete festgelegt, in denen die Freilandhaltung von Geflügel nicht gestattet ist.

Diese befinden sich an folgenden Gewässern einschließlich eines Ufersaums von 500 m:

  • Olbersdorfer See einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Berzdorfer See einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Neiße in ihrem gesamten im Landkreis vorhandenen Verlauf einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Bärwalder See einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Teichgebiet Zimpel - Tauer (Zimpel- und Tauerwiesenteich) einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Teichgebiet Petershain (Niederteich und Krebaer Teich) einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Talsperre Quitzdorf einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Teichgebiet Niederspree einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Teichgebiet Kreba-West und Dürrbach einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Teichgebiet Kreba-Ost (Weißer Lug, Schwarze Lache) einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Halbendorfer See einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Teichgebiet Mönau einschließlich eines Ufersaumes von 500 m
  • Teichgebiet Drehna einschließlich eines Ufersaumes von 500 m

Diese Maßnahme erfolgte nach der Risikobewertung im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt für den Landkreis Görlitz. Grundlage war die aktuelle Riskobewertung des Friedrich-Löffler-Instituts für Tiergesundheit zum derzeit hohen Eintragsrisiko von Aviärem Influenzavirus in Hausgeflügelbestände, nachdem auf der Insel Rügen ein Fall der Geflügelpest H5N8 bei Wildvögeln bekannt geworden ist.

Quelle: PM des Landratsamtes Görlitz