Bald nun ist Weihnachtszeit,fröhliche Zeit

Dieses alte Weihnachtslied ist sicher vielen bekannt. Es spricht von einer fröhlichen,seeligen Zeit. Eine Zeit der Besinnung,der Dankbarkeit und Freude. Leider spricht die Realität eine andere Sprache. Dort heißt die Zeit,Hektik und Stress. Die Überforderung ist ein Hauptthema ,auch Kritik, Streit ist an der Tagesordnung. Der nicht stimmige Unterton liegt auf: "Fröhliche Zeit" Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo Stolle und Plätzchen gemeinsam zuhause gebacken wurden. Am Heilig Abend wurde nach Vetschau in die Kirche gefahren und danach sind wir nach Hause geradelt, um den Weihnachtsbaum zu bewundern. Dann gab es auch die Geschenke. Nicht viel, aber es war total ausreichend. Wir waren alle von dieser seeligen Freude erfüllt. Jesus hat Geburtstag Heute ist die Zeit der Weihnacht und des Advents nicht mehr von dieser Freude auf das anstehende Geburtstagsfest von Jesus geprägt, sondern von einem innerlichen stöhnen. Da ist das und das zu besorgen, Geschenke und alles um das Fest herum. Da wird überlegt welche Kugeln,ob rote oder blaue,welches Lametta oder doch nur Schleifen an den Baum kommen. Welche Tanne sollte es denn sein … und ..und. Die Zeit des Advents, mit dem Singen der Adventslieder und dem vorlesen der Biblischen Geschichten über Jesu kommen, ist fast vergessen. Wenige erinnern sich daran.Einige wissen darüber auch nichts. Das war für mich eine gute Zeit und daran erinnere ich mich oft. Sie war von der Erwartung geprägt, von der Freude und dem Staunen. Da wurde auch erst die Stolle angeschnitten am Heilig Abend und die Plätzchen gegessen.Süßigkeiten gab es erst dann. Jedes Kind hatte einen schönen Weihnachtsteller bekommen mit Nüssen Apfelsinen, Pfefferkuchen. Heute erlebe ich bei den Enkelkindern,das das nicht mehr erwünscht, nicht mehr zeitgemäß ist. Süßigkeiten haben sie alle Tage,sind schon übersättigt.Sie erwarten große Geschenke und in der Regel werden sie an Geschenken regelrecht überflutet. Einer schaut auf den Anderen was der den geben wird und überfordert sich selbst mit dem "geben",um mit zu halten. Ich möchte sie fragen.Sollten wir uns von der Hektik ,von den Anforderungen und der Erwartungen Anderer bestimmen lassen?. Sollte ich da mit schwimmen in der Hetze dieser Zeit? Können wir nicht loslassen vom Stress und uns auf den Frieden besinnen? Sollte ich diese Zeit nicht nutzen,um mal über mich nach zu denken,etwas auf zu räumen im Kopf und in der Seele? Vielleicht sollten wir loslassen von allen Rachegedanken und der Anklage, sowie der Unzufriedenheit und in die Dankbarkeit und in den Frieden kommen Groll und Bitterkeit macht krank.Stress trägt dann noch dazu bei meinen Blutdruck zu verändern.Rheuma ist ein Thema der Verbitterung. Die Zellen sind schon sauer. Genießen wir doch eher, die Freude, die auf uns zu kommt.Erinnern Sie sich,Jesus hat Geburtstag. Er müsste eigentlich Geschenke bekommen,nicht wir. Aber er ist froh, wenn wir uns an ihn erinnern. Nehmen Sie sich Zeit wieder einmal die alte Bibel hervor zu holen und die Botschaft von Weihnachten zu lesen. Denken sie einmal ganz anders wie gewohnt. Glück und Zufriedenheit kommt nicht aus dem "Alles haben",sondern aus dem zufrieden sein,aus der Dankbarkeit heraus. Eins ist Fakt, Gott(Jesus )liebt auch sie. Er möchte das auch sie die Wahrheit erkennen. Die Wahrheit wird uns frei machen von allem was uns belastet. In dem Sinne: Denken wir an die Engel, die die Botschaft den Hirten brachten. Nachzulesen in Markus 2.10-11 "Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude,die für das ganze Volk sein wird. Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus der Herr, in Davids Stadt"

Frohe Weihnachten und viel Freude!

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Seelsorgische Lebensberaung und Heilungsgottesdienst
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Seelsorgische Lebensberaung und Heilungsgottesdienst im Branchenbuch Lausitz.