1. Kulturtourismuskonferenz im Reisegebiet Seenland Oder-Spree

Kulturtourismus Brandenburg

Kulturtourismus im Land Brandenburg hat ein großes Potenzial

Kulturstaatssekretär Martin Gorholt sieht ein großes Potenzial im Bereich des Kulturtourismus. Anlässlich der Eröffnung der 1. Kulturtourismuskonferenz im Reisegebiet Seenland Oder-Spree sagte Gorholt: "Der Kulturbereich ist ein ganz wesentlicher Faktor für den Erfolg des Tourismus. 48 Prozent der Touristen im Land Brandenburg nennen kulturelle Anlässe oder Aktivitäten als Hauptgrund für ihre Reise. Wenn authentische Kulturangebote bekannt gemacht und in gemeinsamen Projekten touristisch beworben werden, profitieren davon die Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, aber auch die Tourismuswirtschaft", so der Kulturstaatssekretär.

In seinem Grußwort wies er auf die überaus positiven Erfahrungen im Rahmen der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung hin: Die Stadt Doberlug-Kirchhain und die ganze Lausitz haben erheblich vom Werbeeffekt der gerade zu Ende gegangenen Ausstellung profitiert. In ähnlicher Weise könnten auch Stift Neuzelle, die Seelower Höhen, der Industriepark Rüdersdorf und das Brecht-Weigel-Haus in Buckow von einer Vernetzung und gemeinsamen Vermarktung profitieren, so Gorholt.

Für eine Verbesserung der Bewerbung im Bereich Kulturtourismus habe das Land Brandenburg bereits wichtige Fundamente gelegt, so Gorholt: "Nennen will ich etwa die Landestourismuskonzeption und unseren neu aufgelegten 'Leitfaden Kulturtourismus (PDF).'" Ebenso wichtig seien Strategien im Rahmen der regionalen Wirtschaftskerne oder regionale bzw. kommunale Kulturentwicklungskonzeptionen. "Ineinander greifende Kulturtourismuskonzepte sind eine Möglichkeit zur Erhöhung der Besucherzahlen und Erschließung neuer Zielgruppen", sagte Gorholt weiter.

Das Kulturministerium hatte bereits 2012 den Kulturtourismus im Rahmen seiner neuen kulturpolitischen Strategie als einen von drei Schwerpunkten definiert - neben der Kulturellen Bildung und der Regionalen Identität.

Quelle: PM des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg