Energetische Sanierung im Blickfeld polnischer Firmen

Energetische Sanierung im Blickfeld polnischer Firmen

Gesamtkonzept für die energetische Sanierung bei großen Betriebshallen und Produktionsflächen

  • Firma ETAPART aus Tröbitz empfing polnische Gäste aus dem Partnerkreis Ratibor

Der richtige Mix aus regenerativen Energien und konventionellen Systemen ergibt ein optimales Gesamtkonzept für die energetische Sanierung, vor allem bei großen Betriebshallen und Produktionsflächen. Doch wie senken deutsche Firmen ihre Energie- und Wärmekosten, wie werden heutzutage Leitungen richtig gedämmt und Energieverluste minimiert? Auf der Suche nach geeigneten Beispielen wandte sich der polnische Kreis Ratibor an seinen deutschen Partnerkreis, den Landkreis Elbe-Elster. Offene Ohren fand die dortige Kreisverwaltung bei Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, der zusammen mit Jens Zwanzig und Bianca Tilch von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft die Firma ETAPART Energietechnik GmbH in Tröbitz im Blick hatte und dem polnischen Partner für einen Besuch empfahl. So konnte ETAPART Geschäftsführer Volker Socher am 19. November gleich 19 Geschäftsführer verschiedener Unternehmen des Kreises Ratibor, die auf ähnlichen Gebiet unterwegs sind, sowie Vertreter des Instituts für Baumaterialforschung und Keramik in Oppeln in seiner Firma begrüßen und die Produktionspalette vorstellen. Wärme, Licht und Luft sind für ihn drei elementare Bausteine des Lebens. Und so werden mit den ETAPART-Regenerativsystemen erneuerbare Energien in das Gesamtkonzept der Hallenheizung und - Lüftung integriert. Sie tragen dazu bei, die Energiekosten zu senken und gleichzeitig für ein optimales Raumklima bei geringem Energieverbrauch insbesondere in Hallen zu sorgen. Geschäftsführer Volker Socher berichtete, die Firma ETAPART beschäftigt sich seit vielen Jahren sehr erfolgreich genau mit dem Thema energetische Sanierung und ist mit seinen 32 Mitarbeitern sehr erfolgreich. Tageslichtsysteme, Brennwerttechnik für Dunkelstrahler, Strahlungsheizungen oder Strahlungsfassaden sind Stichworte, die auf sehr interessierte Ohren stießen und Delegationsleiter Leonard Malcharcyk hatte einige Mühe, diese Fachbegriffe mit der jeweiligen Funktionsweise für die Besucher polnisch exakt wiederzugeben. Die Reise nach Elbe-Elster und der Firmenbesuch in Tröbitz haben sich gelohnt, die Unternehmensvertreter waren sehr angetan und man wird sehen, wie sich diese ersten Kontakte entwickeln, denn die polnische Delegation war u.a. auch auf der Suche nach Investoren auf diesem Gebiet.

Quelle: PM des Landkreises Elbe-Elster