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Cottbusverkehr und ver.di fordern gesicherte Finanzierung des Nahverkehrs

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Beschäftigte von Cottbusverkehr und Vertreter der Gewerkschaft ver.di fordern gesicherte Finanzierung des Nahverkehrs

Beschäftigte von Cottbusverkehr und Vertreter von ver.di haben am Donnerstag, dem 13. November 2014 in der Zeit von 8:00 bis 14:00 Uhr am Kundenzentrum in der Stadtpromenade in Cottbus die Nahverkehrskunden mit Flugblättern über die Forderung für eine gesicherte Finanzierung des Nahverkehrs informiert.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert, dass wichtige Zuschüsse des Bundes für den kommunalen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ab 2019 möglicherweise wegfallen. Das hat das Bundesfinanzministerium bereits angekündigt.

Dabei handelt es sich um eine Summe von 1,335 Milliarden Euro, sogenannte Entflechtungsmittel, die der Bund den Ländern zur Verkehrsentwicklung in den Gemeinden zukommen lässt. Die Gewerkschaft ver.di wendet sich gegen diese Streichung und hat bundesweit vom 11. bis zum 13. November die Fahrgäste über das Vorhaben des Bundes informiert.

"Sollten die Bundeszuschüsse gestrichen werden, müssten die Kommunen sämtliche Investitionen in den ÖPNV allein tragen. Auch die Stadt Cottbus!", so der ver.di-Gewerkschaftssekretär Lutz Modrow.

Der kommunale ÖPNV finanziere sich im bundesdurchschnitt lediglich zu 50 Prozent aus Fahrgeldeinnahmen. Damit Busse und Bahnen bezahlbar bleiben, werde der Rest durch die öffentliche Hand subventioniert.

Die Bedeutung des ÖPNV ist unbestritten: "Täglich nutzen bundesweit 27 Millionen Menschen den ÖPNV und die Tendenz ist steigend. Die Fahrgäste entlasten damit die Umwelt und reduzieren das Verkehrsaufkommen gerade in den Ballungsräumen aber auch in Cottbus." so Lutz Modrow weiter. Bundesweit ersetzt der ÖPNV täglich 18 Millionen Autofahrten.

Von 12 Milliarden Euro, die jährlich durch die Verkehrsunternehmen bundesweit investiert werden, würden rund 90 Prozent in die Wirtschaft fließen und dort für Aufträge und Arbeitsplätze sorgen.

"Die Streichung der Bundeszuschüsse würde das Aus für weite Teile unseres öffentlichen Nahverkehrs bedeuten und hätte auch erhebliche Auswirkungen auf den Nahverkehr in Cottbus. die Streichung der Bundeszuschüsse für den ÖPNV können wir nicht unwidersprochen hinnehmen. Die Gewerkschaft ver.di steht für einen bezahlbaren Nahverkehr für alle Bürgerinnen und Bürger." so Lutz Modrow.

Weitere Hintergrundinformationen: www.verkehr.verdi.de

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Tags:
Bahn, Berlin, Brandenburg, Busse, Cottbus, Verkehr
Datum:
Freitag, 14. November 2014, 09:17 Uhr
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