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Wasserwerk Wildau - Grenzwert für Uran im Trinkwasser

Seit dem 1. November 2011 gibt es in Deutschland einen Grenzwert für den duldbaren Urangehalt im Trinkwasser. Dieser Grenzwert wurde aus Vorsorgegründen eingeführt, um die menschliche Gesundheit zu schützen. Deutschland ist das einzige EU-Land, dass einen solchen Grenzwert schon eingeführt hat. Der deutsche Grenzwert gilt als der niedrigste weltweit.

Der Grenzwert bezieht sich auf einen Urananteil im Trinkwasser, der für eine lebenslange Trinkwasseraufnahme duldbar ist, einschließlich der Trinkwasserverwendung für Kleinkinder und Säuglinge. Der Grenzwert liegt in Deutschland bei 0,01 mg/l. Der entsprechende orientierende Leitwert der WHO (Weltgesundheitsorganisation) liegt bei 0,015 mg/l.

Am 15. August 2014 kam es im Wasserwerk Wildau einmalig zu einer geringfügigen Überschreitung des deutschen Grenzwertes, gemessen wurden an diesem Tag in Wildau 0,01 mg/l.

Der MAWV hat sofort reagiert und durch eine Änderung seines Betriebsregimes (Abkopplung eines der vier Trinkwasserbrunnen des Wildauer Wasserwerkes vom Versorgungsnetz) den Urangehalt des Trinkwassers wieder unter den Grenzwert abgesenkt. Der Grenzwert wird zwei mal wöchentlich durch ein akkrediertes Prüflabor, gemessen, kontrolliert vom Gesundheitsamt des Landkreises Dhme-Spreewald. Der MAWV hat wissenschaftliche Untersuchungen und Begutachtungen zu den Ursachen der Grenzwertüberschreitung beauftragt. Außerdem bereitet der MAWV technische Lösungen vor, um dauerhaft die Unterschreitung des Grenzwertes zu gewährleisten. Der MAWV informiert die Öffentlichkeit auf seiner Homepage www.mawv.de regelmäßig über die am Wildauer Wasserwerk gemessenen Uranwerte. Dort können Sie sich stets aktuell und noch ausführlicher informieren.

Quelle: PM Stadt Wildau

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Tags:
Wasserwerk, Wildau
Datum:
Dienstag, 11. November 2014, 13:47 Uhr
Kommentare zu "Wasserwerk Wildau - Grenzwert für Uran im Trinkwasser"
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