Jägermeister Eichenholzfasslager in Kamenz eröffnet

Jägermeister Eichenholzfasslager in Kamenz eröffnet

Jägermeister  Eichenholzfasslager zur Lagerung und Reifung in Kamenz eröffnet

Nach elfmonatiger Bauzeit und einem Investitionsvolumen von rund 3,5 Millionen Euro eröffnete Mast-Jägermeister SE, gemeinsam mit Oberbürgermeister Roland Dantz ein 1.500 m² großes Lagergebäude am Unternehmensstandort in Kamenz. In den nächsten Jahren werden in den Neubau 80 mächtige Eichenholzfässer einziehen, die ein Fassungsvolumen von insgesamt 800.000 Litern besitzen. Aufgrund der traditionellen Fertigungsweise in Handarbeit werden die Fässer erst nach und nach angeliefert; zum heutigen Zeitpunkt sind in den neuen Räumlichkeiten bereits zehn Stück aufgestellt.

Mit der jüngsten Erweiterungsinvestition unterstreicht die Mast-Jägermeister SE die Bedeutung ihres sächsischen Standorts, an dem sie seit 1995 ihren in über 100 Ländern weltweit vertriebenen Kräuterlikör Jägermeister produziert.

Traditionelle Fassreifung jetzt auch in Kamenz

"Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Wir planen und investieren vorausschauend in unsere Produktionskapazitäten, um die hohe Nachfrage nach Jägermeister jederzeit zuverlässig und in gewohnt höchster Produktqualität zu decken", erläutert Paolo Dell`Antonio die Schaffung neuer Lagerkapazitäten und fügt hinzu:

"Wir freuen uns, dass wir hier in Kamenz das erste Eichenholzfasslager außerhalb unseres Stammsitzes eröffnen können. Damit dokumentieren wir die Bedeutung des Werkes, denn wir bringen ein Herzstück der Jägermeister-Herstellung an den Standort."

Denn Eichenholzfässer sind von zentraler Bedeutung für die einjährige Reifung der Hauptzutat des Kräuterlikörs: dem Jägermeister-Grundstoff, einer geheimen Mischung aus 56 verschiedenen Kräutern, Blüten und Früchten sowie Alkohol und Wasser.

Von Kamenz in die Welt

Das Werk Kamenz mit seinen rund 60 Angestellten wurde 1995 in Betrieb genommen. Seitdem erobert die grüne Jägermeisterflasche von hier aus neben dem deutschen vor allem den Weltmarkt. Im vergangenen Jahr verließen rund 50 Millionen Flaschen die Hallen - 67 Prozent davon wurden exportiert. Die wichtigsten Auslandsmärkte sind dabei Spanien, Tschechien, Kroatien und Rumänien.

Quelle: PM Stadt Kamenz