Historische Eisenbahnüberführung in Bischofswerda wird modernisiert

Modernisierung der historischen, zweibogigen Gewölbebrücke aus Naturstein in Bischofswerda

  • Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Dresden und Görlitz

Gestern (22.11.2014) wurde der offizielle Startschuss für die Baumaßnahmen auf der Bahnstrecke Dresden-Görlitz gegeben. In Bischofswerda wird die Eisenbahnüberführung über den Horkaer Weg - eine historische, zweibogige Gewölbebrücke aus Naturstein - modernisiert. Die Brücke erhält eine neue Fahrbahnplatte. Dadurch ist die Brücke wieder abgedichtet und die Randwege erhalten eine vorschriftengerechte Breite. Außerdem werden bereits zu einem früheren Zeitpunkt eingebaute Stahlbetonteile wieder entfernt und schadhafte Stellen am Gewölbe saniert. Die Strecke zwischen Dresden und Görlitz ist deshalb mit dem Baustart für rund ein Jahr nur eingleisig befahrbar.

Bund und Deutsche Bahn investieren rund 1,8 Millionen Euro

Bereits Mitte September begannen die ersten bauvorbereitenden Arbeiten, die nach einer Vollsperrung am 25. und 26. Oktober abgeschlossen sein werden. Danach ist durch den Bau der ersten Hälfte der Fahrbahnplatte zunächst das Gleis Dresden-Görlitz für rund sechs Monate gesperrt. Der Zugverkehr wird auf dem Gegengleis geführt. Unter einer Vollsperrung wird am 11. und 12. April 2015 der zweite Bauabschnitt vorbereitet, bei dem das Gegengleis auf der Strecke Görlitz-Dresden für rund ein halbes Jahr gesperrt wird. Die Baumaßnahmen an der Brücke, die über einen Seitenarm der Wesenitz und den Horkaer Weg führt, werden voraussichtlich Ende September 2015 abgeschlossen.

Über Einschränkungen im Bahnverkehr informiert die DB die Reisenden rechtzeitig (Informationen siehe Verkehrsmeldung 448). Während der Bauzeit ist der Fußgänger- und Radverkehr unter der Eisenbahnbrücke auf dem Horkaer Weg mit Ausnahmen möglich. In das Vorhaben investieren Bund und DB rund 1,8 Millionen Euro.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG