Qualifizierte Zuwanderung für Sachsen

Qualifizierte Zuwanderung ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung Sachsens

Innenminister Ulbig beglückwünscht die Kandidaten des START-Stipendiums. Das Innenministerium hat sich in den vergangenen Jahren stark für qualifizierte Zuwanderung eingesetzt. Über eine Bundesratsinitiative hat Sachsen die Neuausrichtung des deutschen Ausländerrechts entscheidend mitbestimmt. Im Rahmen der Umsetzung der "Blue Card"-Richtlinie wurde auf sächsische Initiative hin auch ein Aufenthaltstitel zur Arbeitssuche geschaffen. Damit können Menschen aus Nicht-EU-Staaten unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Arbeitsvertrag zum Zweck der Arbeitssuche nach Deutschland einreisen.

Innenminister Markus Ulbig: "Qualifizierte Zuwanderung ist ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung im Land. Wir müssen klugen Köpfen Türen öffnen, damit Unternehmen schnell und unkompliziert Fachkräfte finden."

Auf Initiative von Innenminister Ulbig wurden auch die Verwaltungspraxis und die Servicequalität in den Ausländerbehörden der drei kreisfreien Städte und des Landkreises Mittelsachsen für ausländische Fachkräfte verbessert. Unter dem Titel "AKZESS" (Ausländische Fachkräfte Zuwanderung effizient und sensibel steuern) nutzen diese das standardisierte Verwaltungsverfahren, um ausländischen Fachkräften einen schnelleren Zugang zum sächsischen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Seit der Einführung von AKZESS wurden über 7.600 Aufenthaltstitel in diesem Verfahren vergeben. Über 90 Prozent der Verfahren werden innerhalb von vier Wochen entschieden. Derzeit läuft die Evaluierung von AKZESS. Ergebnisse werden in den kommenden Wochen erwartet.

Dresden war einer der Pilotstandorte von AKZESS. Als Weiterentwicklung des Serviceangebots gibt es in der Landeshauptstadt ein "Welcome Center". Dieses bündelt melde- und ausländerrechtliche Zuständigkeiten und dient gleichzeitig als Bürgerbüro für ausländische Fachkräfte.

Kontakt:

Kai Schulz, 0351 / 488 2681

Seit Einführung der "Blue Card" hat Sachsen mit über 200 die meisten dieser besonders günstigen Aufenthaltstitel in Ostdeutschland vergeben.

Quelle: SMI - Sächsisches Staatsministerium des Innern