Brandenburger Industrie rückläuflig

Brandenburger Industrie mit sinkendem Umsatz und Auftragseingang im August 2014

Für den August 2014 meldete das Verarbeitende Gewerbe im Land Brandenburg rückläufige Umsatzzahlen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter berichtet, ging auch der Umfang an Aufträgen zurück.

Der Gesamtumsatz der 435 Brandenburger Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten verminderte sich gegenüber dem August 2013 um 1,9 Prozent auf 1,9 Mrd. EUR. Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsumsätze reduzierten sich dabei auf 1,3 Mrd. EUR (–2,4 Prozent) und 0,6 Mrd. EUR (–0,8 Prozent). Zugleich blieb die Zahl der Beschäftigten mit 79 087 Personen (–0,3 Prozent) nur knapp unter dem Niveau des gleichen Vorjahresmonats. Das preisbereinigte Auftragseingangsvolumen fiel den zweiten Monat in Folge erheblich geringer aus (–36,5 Prozent).

Unter den sechs umsatzstärksten Branchen verzeichneten, neben dem sonstigen Fahrzeugbau mit Großaufträgen, auch die Nahrungsmittelindustrie und die Hersteller chemischer Erzeugnisse zweistellige Zuwachsraten von 11,4 und 11,8 Prozent, während die metallerzeugenden/-bearbeitenden Betriebe und die Produzenten von Papier, Pappe und Waren daraus, Umsatzeinbußen von 18,0 und 13,6 Prozent hinzunehmen hatten. Die Auftragsvolumina der beiden letztgenannten Branchen fielen um 25,7 und 9,4 Prozent geringer aus als im August 2013.

Die Bilanz über die acht Monate des laufenden Jahres stellt sich insgesamt positiv dar. So kann das Brandenburger Verarbeitende Gewerbe mit insgesamt 15,0 Mrd. EUR Umsatz auf ein Plus von 1,1 Prozent verweisen, wobei der Inlandsumsatz um 1,9 Prozent auf 10,6 Mrd. EUR zulegte, während der Auslandsumsatz sich um 0,8 Prozent auf 4,5 Mrd. EUR reduzierte. Im gleichen Zeitraum verfehlte die Brandenburger Industrie das Vorjahresniveau beim Auftragseingangsvolumen insgesamt um 8,7 Prozent, und zwar ausschließlich im Inlandsgeschäft.

Umsätze und Aufträge der Brandenburger Industrie

Über das Datenangebot des Bereiches Verarbeitendes Gewerbe informiert: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg