Fördermittelbescheid für Energiefabrik Knappenrode

500.000 Euro für zukunftsweisende Umgestaltung der Energiefabrik Knappenrode übergeben

Umgestaltung der Energiefabrik Knappenrode Der Zweckverband Sächsisches Industriemuseum - Energiefabrik Knappenrode erhielt heute einen Fördermittelbescheid über 500.000 Euro vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Damit kann die bauliche Umgestaltung des Lausitzer Bergbaumuseums beginnen.

Wissenschafts- und Kunststaatssekretär Henry Hasenpflug: "Wir geben heute den Startschuss für eine zukunftsweisende Umgestaltung der Energiefabrik Knappenrode. Das überregional und international bedeutsame Industriedenkmal im Landkreis Bautzen birgt ein großes Potenzial zur Schaffung einer besonderen Erlebniswelt im Lausitzer Seenland. Es bewahrt bergmännische Traditionen und macht den wirtschaftlichen Wandel sowie technologische Prozesse in einer durch Braunkohleabbau geprägten Region sichtbar. Die Energiefabrik Knappenrode wird so auch zu einem Lernort über die verantwortungsbewusste Nutzung unserer natürlichen Ressourcen bei der Energiegewinnung".

Der Zweckverband Sächsisches Industriemuseum und der Landkreis Bautzen haben ein Konzept zur baulichen Umgestaltung des Standortes Energiefabrik Knappenrode entwickelt, welches die Besonderheit würdigt und den Erhalt ermöglicht.

Landrat Michael Harig sagte in seinem Grußwort: "Wir sind sehr froh über diese außerordentliche Zuwendung, da die museale Zukunft der Energiefabrik als bedeutendes Zeugnis der Geschichte der Lausitzer Industrialisierung gesichert werden kann. Wir werden das Geld für die Umsetzung der Museumskonzeption, vor allem im Hinblick auf die Neugestaltung des Außenbereiches nutzen."

Das Sächsische Industriemuseum, Energiefabrik Knappenrode begeht in diesem Jahr gleich zwei bedeutende Jubiläen: 100 Jahre Grundsteinlegung der Fabrik und 20 Jahre Museum in der Fabrik. Seit Stilllegung der Fabrik 1993 und Errichtung des Museums 1994 sind Träger und Freunde intensiv bemüht, dieses großartige Industriedenkmal der Lausitz dauerhaft zu sichern. Es soll neben einem Ort der Bewahrung bergmännischer Traditionen und technologischer Prozesse eine vielschichtige, besondere Erlebniswelt im Lausitzer Seenland entstehen.

Quelle: SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst