Uran im Trinkwasser aus dem Wasserwerk in Wildau

Uran im Trinkwasser aus dem Wasserwerk in Wildau

Keine Gefahr durch Uran im Trinkwasser für die Bevölkerung von Wildau und Königs Wusterhausen

Die Uranwerte im Trinkwasser, das durch das Wasserwerk in Wildau abgegeben wird, liegen im Normbereich. Damit besteht keine Gesundheitsgefahr. Die letzten übermittelten Werte vom 26.09.2014 befanden sich bei 0,0069 mg/l. Der Grenzwert für Uran im Trinkwasser liegt gemäß der Trinkwasserverordnung bei 0,01 mg/l. Gesundheitliche Gefahren sind erst bei einem Wert von 0,06 mg/l und darüber zu befürchten. Der vorher genannte Grenzwert liegt deutlich darunter.

Das Wasserwerk Wildau produziert über mehrere Rohwasserbrunnen das abgegebene Trinkwasser. Der Brunnen, der für den über dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung liegenden Wert von 0,011 mg/l Uran am 15.08.2014 im Trinkwasser des Wasserwerks verantwortlich war, ist vorsorglich vom Netz genommen worden. Das Wasserwerk kontrolliert aktuell zwei Mal pro Woche die Uranwerte des abgegebenen Trinkwassers. Die gemessenen Werte und entsprechend notwendige Maßnahmen werden durch das Gesundheitsamt überwacht.

Das im Jahr 2011 geschlossene Wasserwerk Bestensee wies zu keinem Zeitpunkt erhöhte Uranwerte auf. Die Stilllegung wurde infolge ungünstiger geologischer Bedingungen und damit verbunden unwirtschaftlichem Betrieb vorgenommen.

Quelle: PM des Landkreises Dahme-Spreewald