Ideen-WM der TH Wildau

Vizepräsident Prof. Dr. Ralf Vandenhouten (l.) überreichte die Preise.

Ideen-WM - erster Wettbewerb der TH Wildau für Kreative erfolgreich abgeschlossen

Im Rahmen einer "Ideen-WM" lud die Technische Hochschule Wildau kreative Köpfe aus der Hauptstadtregion erstmals in ihr Innovationslabor ViNN:Lab ein. Unter dem Motto "Make your own" konnten sie seit dem 14. Mai 2014 selbstständig die Hightech-Anlagen des Labors (3D-Drucker, Laser-Cutter, 3D-Beamer oder Grafikboards) nutzen, um zum Beispiel technische Prototypen oder auch modische Accessoires herzustellen. Insgesamt reichten 22 Interessenten ihre Ideenskizzen ein. Zehn von ihnen wurden von einer Hochschuljury zum Bau eines Prototyps im Wildauer Innovationslabor ausgewählt.

Am 2. Tag der Wissenschaft an der TH Wildau am 26. September 2014 erhielten nun die drei interessantesten, innovativsten oder praktischsten Ideen eine Geldprämie. Ihre Auswahl erfolgte über ein Internet-Voting, an dem sich 1.226 User via Facebook beteiligten. Den 1. Platz belegte der Wildauer Maschinenbaustudent Georg Ermer, der ein funktionsfähiges und kostengünstiges Modell eines Regioshuttles der Ostdeutschen Eisenbahn Gesellschaft (ODEG) in der Spur H0 unter Nutzung des 3D-Drucks erstellte. Auf den 2. Platz kamen zwei Schüler der 13. Klasse der Lise-Meitner-Schule Berlin, die - ebenfalls mittels 3D-Druck - ein komplexes DNA-Modell für den Biologieunterricht aufbauten. Der 3. Preis ging an zwei wissenschaftliche Mitarbeiter der TH Wildau. Torsten Schneider und Robert Paeschke entwickelten einen so genannten "Schlafrüttelgürtel", der - am Rad eines Kinderwagens befestigt - die Kleinen beim Fahren sanft in den Schlaf wiegt.

Alle Informationen zum ViNN:Lab und zur "Ideen-WM" unter www.facebook.de/vinnlab und www.th-wildau.de/creativelab.

Das Innovationslabor der TH Wildau bietet Interessentinnen und Interessenten unabhängig vom jeweiligen Erfahrungs- oder Ausbildungshintergrund eine Infrastruktur, damit sie zielgerichtet an Gründungsprojekten und Produktideen arbeiten können. Das Labor ist Teil eines weltweiten Netzwerkes von so genannten Fabrication Laboratories (FabLab), die es sich zum Ziel gesetzt haben, neue Rapid-Prototyping-Technologien zu bündeln und für kreative Köpfe zugänglich zu machen.

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Technische Hochschule Wildau
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