Logistik in Ostdeutschland 2014

Ostbeauftragte Iris Gleicke eröffnete Konferenz "Logistik in Ostdeutschland 2014" in Berlin

Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, eröffnete gestern (25.9.2014) in Berlin die Konferenz "Logistik in Ostdeutschland 2014 - Durch Innovationen regionale und internationale Marktchancen nutzen". Auf Einladung der Ostbeauftragten kamen dabei rund 200 Vertreter der ostdeutschen Logistikwirtschaft, von Branchenverbänden, Kammern sowie Netzwerken und Initiativen zusammen. Ziel der Konferenz war es, gemeinsam Strategien zur weiteren Stärkung der Branche zu diskutieren. Im Fokus der Diskussion standen Trends und Herausforderungen der Branche, insbesondere im Hinblick auf Innovation und Internationalisierung.

Staatssekretärin Iris Gleicke: "Die Logistik ist eine der ostdeutschen Kernbranchen. Sie hat sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt. Das Wachstum der Logistikwirtschaft ist beeindruckend und sie ist mit rund 570.000 Beschäftigten einer der ostdeutschen Jobmotoren. Die Entwicklung der Branche ist eine typisch ostdeutsche Erfolgsgeschichte. Möglich wurde sie, weil viele Menschen den Mut zu einem Neuanfang bewiesen. Eine wesentliche Voraussetzung bildete aber auch die gesamtdeutsche Kraftanstrengung, mit der wir die ostdeutsche Infrastruktur saniert und zu einer der modernsten in Europa gemacht haben. Ohne die Straßen, Schienen, Flughäfen und Wasserstraßen, die wir in den letzten 25 Jahren gebaut haben, wäre der Erfolg der Branche undenkbar. Der heutige Tag zeigt exemplarisch, dass sich die Investitionen gelohnt haben und auszahlen. Umso wichtiger ist es, dass die Förderung über 2019 hinaus gesichert wird, und zwar als Förderung für die strukturschwachen Regionen im Westen und im Osten." In den nächsten Jahren, so Gleicke, werde es darauf ankommen, verstärkt auf Innovationen und die Internationalisierung der Branche zu setzen. "Die internationalen Märkte bieten für ostdeutsche Logistikunternehmen große Chancen."

Die Logistikwirtschaft hat sich seit der Wiedervereinigung zu einer der wichtigsten und erfolgreichsten Branchen in Ostdeutschland entwickelt. Allein in den Wirtschaftszweigen "Güterbeförderung im Straßenverkehr" und "Spedition" wurde 2011 ein Umsatz von 9,4 Mrd. Euro erwirtschaftet - verglichen mit dem Jahr 2001 (7 Mrd. Euro) ist das eine Steigerung von mehr als 34 %. Das ist nicht zuletzt der logistisch günstigen Lage Ostdeutschlands im Ost-West-Korridor zu verdanken.

Durch Innovation Marktchancen nutzen - regional und international

Die Logistik ist Treibriemen und Klammer einer wettbewerbsfähigen regionalen Wirtschaftsstruktur. Innovationen, die in dieser Branche entwickelt werden, haben einen großen Einfluss auf die Wertschöpfung in einer Region und die internationale Ausrichtung regionaler Märkte. Besonders in den neuen Bundesländern hat die Logistik strukturbildende Qualitäten entwickelt.

Auf der Konferenz wurden auf der Grundlage einer im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder erstellten Studie, die Trends und Chancen der Branche in Ostdeutschland erörtert. Im Mittelpunkt standen dabei besonders erfolgreiche Unternehmen und Logistikprojekte.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie www.bmwi.de