Neues FireEye Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dresden

Neues FireEye Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dresden

FireEye, Spezialist für den Schutz von Unternehmen gegen Cyberangriffe, eröffnet Forschungs- und Entwicklungszentrum

FireEye, Spezialist für den Schutz von Unternehmen gegen bislang unbekannte Cyberangriffe, eröffnet heute (16. September 2014) in der sächsischen Landeshauptstadt ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum. Anwesend bei den Feierlichkeiten sind sowohl FireEye-Gründer Ashar Aziz und Richard Turner, Vice President EMEA des Unternehmens als auch Sven Morlok, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, sowie Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister der Stadt Dresden und Beigeordneter der Wirtschaft. Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), die Germany Trade and Invest (GTAI) und das Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden haben die Ansiedlung von FireEye begleitet und unterstützt.

Das neue Forschungszentrum von FireEye in Dresden ist das einzige seiner Art in Europa - gerade deshalb kommt seiner Eröffnung eine besondere Bedeutung zu. Um mit den Produkten von FireEye neue Standards zu etablieren, sollen durch die Forschung in Dresden statistische Belege für die Effizienz bei der Erkennung von Bedrohungen gesammelt werden. Zudem steht in Dresden die Entwicklung fortschrittlicher Sicherheitsmaßnahmen für zukünftige Produkte im Mittelpunkt. Das macht Dresden zu einem maßgeblichen europäischen Hub für Cybersicherheit. Mit dem neuen Zentrum im Herzen der Technologieregion Silicon Saxony wird nun weltweit an insgesamt drei Standorten geforscht und entwickelt, darunter auch in Bangalore/ Indien und Singapur.

Mathematische Methoden im Kampf gegen Cyberangriffe Die Elbmetropole bietet FireEye wichtige Voraussetzungen für den Betrieb des Forschungszentrums. So haben hier nicht nur mehrere Partnerunternehmen ihren Sitz, sondern auch die Technische Universität, mit der FireEye in zentralen Bereichen kooperiert. "Die Entscheidung, nach Dresden zu kommen, haben wir ganz bewusst getroffen", sagt Ashar Aziz, Gründer und Chief Strategy Officer von FireEye. "Denn die Technische Universität Dresden, speziell der Lehrstuhl für Betriebssysteme, ist seit Jahren bedeutend für den Bereich, den wir hier in Dresden vorantreiben möchten." Unter der Leitung des Software Developer Engineers Dr. Hendrik Tews setzt das zunächst 15-köpfige internationale Team mathematische Methoden zur Gewährleistung der Zuverlässigkeit und Wirksamkeit der eingesetzten Sicherheitssoftware ein.

Dresden ist wichtiges Zentrum für IT-Sicherheit

"Der heutige Tag ist ein ganz besonderer Tag für mich. Mit unserem Forschungs- und Entwicklungszentrum setzen wir neue Maßstäbe - nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Nutzung mathematischer Techniken für neue Sicherheitslösungen, mit denen wir unsere Kunden in einer dynamischen Umgebung stets wirksam schützen können. Hier in Dresden finden wir optimale Bedingungen für unsere Arbeit", erklärt Tews. Durch die exzellente wirtschaftliche und wissenschaftliche Infrastruktur stehen dem Unternehmen sowohl zusätzliche Kapazitäten in Entwicklung und Forschung als auch das wertvolle Knowhow der Mitarbeiter zur Verfügung. FireEye erwartet, dass in Zukunft auch weitere Universitäten in die Arbeit des Zentrums eingebunden sein werden.

Sächsische Investitionen für die Zukunft Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP) zeigte sich erfreut über die Ansiedlung des Unternehmens in Dresden: "Der Freistaat setzt auf Investitionen und Innovationen. Die Ansiedlung von FireEye ist ein Beleg dafür, dass diese Strategie richtig ist. Ziel der Staatsregierung ist es, gerade Hightech-Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sie aus den vorhandenen Potenzialen im Freistaat profitieren können. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Sachsen und sorgt für eine positive Entwicklung."

Kreatives Umfeld für Innovationen

"Von der heutigen Eröffnung des FireEye-Forschungs- und Entwicklungszentrums geht ein wichtiges Signal aus", so Peter Nothnagel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), die die Ansiedlung gemeinsam mit Partnern unterstützt hat. "Sachsen bietet dank einer einzigartigen Forschungslandschaft Wissen, das morgen gebraucht wird und ein kreatives Umfeld, in dem Innovationen umgesetzt werden können. Zu den hervorragenden sächsischen Fachkräften gesellen sich weitere aus aller Welt, weil hier die Rahmenbedingungen stimmen und Sachsen anziehend wirkt. Schönere Botschaften kann sich eine Wirtschaftsförderung nicht wünschen."

Wichtige Impulse für Europa und die ganze Welt "Dresden ist nicht umsonst Europas wichtigster Standort für Mikroelektronik und ein bedeutendes Kompetenzzentrum für Software im Automatisierungs- und Sicherheitsbereich. Ich freue mich über das Vertrauen, das FireEye in diesen Standort setzt, und bin guter Hoffnung, dass von hier aus wichtige Impulse in punkto Cybersicherheit für Europa und die ganze Welt ausgehen werden", ergänzt Dirk Hilbert (FDP), Erster Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft der Stadt Dresden. "Die Entscheidung von FireEye spricht für die Exzellenz des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Dresden", so Hilbert weiter.

Sicherheits-Technologie für die Angriffe von morgen FireEye entwickelt eine einzigartige Lösung zum Schutz vor neuartigen Cyberangriffen. Auf Grundlage von verhaltensbasierten Methoden werden mit Hilfe von virtuellen Maschinen verdächtige Datenpakete auf Schadsoftware untersucht. Da die Lösung von FireEye ohne Signaturen arbeitet, bietet sie auch Schutz für bislang unbekannte Cyberangriffe.

Über FireEye, Inc.

FireEye hat eine Virtual-Machine-basierte Plattform entwickelt, die Schutz für Unternehmen und Regierungen vor Next-Generation-Cyber-Angriffen in Echtzeit bietet. Diese besonders fortgeschrittenen Angriffe umgehen traditionelle signaturbasierte Abwehrmechanismen, wie Next-Generation-Firewalls, IPS, Antiviruslösungen und Gateways. Die FireEye Threat Prevention Platform bietet dynamischen Schutz ohne Signaturen zu nutzen, um Unternehmen vor primären Angriffsvektoren zu schützen. Sie deckt alle Phasen des Angriffszyklus ab. Das Kernstück der FireEye-Plattform bildet die signaturunabhängige Virtual Execution Engine, die durch dynamische Threat Intelligence ergänzt wird. FireEye hat 2.200 Kunden in mehr als 60 Ländern, darunter 130 der Fortune-500-Unternehmen.

Quelle: WFS - Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH