Bahnübergang in Cottbus-Kiekebusch wird modernisiert

Bahn modernisiert den Bahnübergang Bahnhofstraße in Cottbus-Kiekebusch

  • Alte Schrankenanlage in der Bahnhofstraße geht heute außer Betrieb
  • Bis 28. September Errichtung der neuen Halbschrankenanlage
  • Bahn- und Straßenverkehr durch Bahnübergangsposten gesichert

Deutsche Bahn AG Die DB Netz AG modernisiert gegenwärtig den Bahnübergang Bahnhofstraße in Cottbus-Kiekebusch. In der letzten Bauphase wird heute die alte Schrankenanlage außer Betrieb genommen. Bis zum 28. September soll die neue rechnergesteuerte Lichtzeichenanlage mit Halbschranken in Betrieb gehen.

Die neue Schrankenanlage wird bei laufendem Bahnbetrieb montiert. Der Bahnübergang bleibt grundsätzlich befahrbar, wird aber bei Zugfahrten durch Bahnübergangsposten mit Absperrbändern gesichert.

Die DB Netz AG bereitet in Zusammenhang mit ihren Arbeiten auch den später geplanten vollständigen Ausbau der Bahnhofstraße durch die Stadt Cottbus vor. Auf der südlichen Straßenseite entsteht neu ein Rad- und Gehweg. Für diesen Ausbau des Teilstückes der Bahnhofstraße muss vom 13. September, 5.30 Uhr, bis 28. September, 20 Uhr, die Bahnhofstraße gesperrt werden. Nur Fußgänger und der Schulbus können den Bahnübergang passieren. Für den übrigen Verkehr wird eine Umleitung ausgeschildert.

Der Bahnübergang Bahnhofstraße in Cottbus-Kiekebusch liegt an der Eisenbahnstrecke Berlin-Cottbus-Görlitz. Bislang sicherten dort mechanische Vollschranken, die durch den Blockwärter von Hand geschlossen wurden, den Verkehr. Die vorbereitenden Bauarbeiten begannen am 14. Juli.

Die insgesamt rund 650.000 Euro Baukosten werden überwiegend durch die Deutsche Bahn finanziert. Bund und Stadt Cottbus beteiligen sich mit jeweils 85.000 Euro.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG