Stadt Cottbus und DB einig über Tunnelbauwerk am Bahnhof

Entscheidung zur Verlängerung des Cottbuser Personentunnels ein Riesenerfolg!

Entsprechend dem Beschluss zur "Weiterverfolgung - Verlängerung des Personentunnels" aus der Sonderstadtverordnetenversammlung am 03.09.2013 hat die Stadtverwaltung ein externes Planungsbüro für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie zur detaillierten Kostenermittlung beauftragt. Die Ergebnisse der Planung liegen nun vor. Nach einem langen Klärungsprozess konnte die Stadt Cottbus mit der Deutschen Bahn AG Einigung über die erforderliche Dimensionierung des Tunnelbauwerks erzielen.

Oberbürgermeister Frank Szymanski erläutert das Ergebnis: "Mit der Planung konnte der Nachweis erbracht werden, dass unter Beachtung der Tunnellänge und der anzunehmenden Personenströme in Richtung Norden eine Reduzierung der bisher durch die Deutsche Bahn AG geforderten Tunnelbreite von 9,60 Meter auf 6,50 Meter für den Bereich des städtischen Teils des Tunnels technisch und rechtlich zulässig ist. Dadurch kann eine Einsparung der Gesamtkosten für die Verlängerung des Personentunnels um rund 1,8 Millionen Euro erzielt werden. Das ist ein Riesenerfolg!"

Die jetzt ermittelten Gesamtkosten für die Verlängerung des Personentunnels und die städtebauliche Anbindung auf der Nordseite belaufen sich auf ca. 5,8 Millionen Euro, davon sind 5,1 Mio. für den Personentunnel und 0,7 Mio. Euro für den Vorplatz. Die Finanzierung des Vorhabens ist aus Fördermitteln der Städtebauförderung und den notwendigen Eigenmitteln im Haushalt berücksichtigt.

Eine Realisierung des städtischen Teils des Personentunnels könnte 2016 im Zusammenhang mit dem Umbau des Cottbuser Hauptbahnhofs von Ende 2015 bis 2018 erfolgen. Mit der Deutschen Bahn AG wurde verabredet, dass der alte Spreewaldtunnel über die gesamte Bauzeit geöffnet bleibt und erst mit Eröffnung des neuen Tunnels geschlossen wird.

Die Verwaltung hat eine Entscheidungsvorlage zur Durchführung der Baumaßnahme für die Stadtverordnetenversammlung am 24.09.2014 vorbereitet.

Quelle: PM der Stadt Cottbus