Agrarförderung für Klima und Umwelt in Brandenburg

KULAP - Agrarförderung für Klima und Umwelt in Brandenburg

Agrarförderung für Klima und Umwelt wird im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms Brandenburg (KULAP) fortgesetzt

Die Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) werden ab 1. Januar 2015 bis Ende 2020 im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms Brandenburg (KULAP) fortgesetzt. Voraussetzung für die Vorlage des KULAP waren Vorgaben der EU-Kommission, die für die Programmerarbeitung notwendig sind. Die Abstimmungen der angebotenen Fördermaßnahmen in der ersten und zweiten Säule (Direktzahlungen/Greening beziehungsweise Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen) mussten abgeschlossen werden, um dem von der EU geregelten Verbot der Doppelförderung zu entsprechen. Dies ist seit einigen Tagen erfolgt, so dass nun zeitnah die Information an all jene erfolgen kann, die mit dem KULAP arbeiten wollen und müssen.

Mit dem KULAP leisten Landwirte einen maßgeblichen Anteil zum Erhalt der Brandenburger Landschaft, zum Klimaschutz, zum Artenschutz, zum Schutz von Boden und Gewässern.

Sowohl vom Umfang wie auch von der Mittelausstattung ist das KULAP auch in den kommenden Jahren das Umweltprogramm des Landes mit der größten Wirkung.

Insbesondere Landwirte können sich ab 12. November für die Online-Antragstellung über die in Brandenburg angebotenen Maßnahmen einschließlich der Förderkulissen informieren und entscheiden, welche Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen für sie in Frage kommen.

Antragsschluss für alle anderen Anträge wird der 12. Dezember sein.

Wesentliche Kernpunkte sind die Fortführung der Förderung des ökologischen Landbaus mit erhöhten Prämien, die Förderung von Ackermaßnahmen auf Moorflächen, Erosionsflächen und Gewässerrandstreifen und zielorientierte Maßnahmen der Grünlandextensivierung mit unterschiedlichen Nutzungsterminen zum Schutz von Wiesenbrütern, Amphibien und Insekten.

Ungeachtet der Maßnahmen im Kulturlandschaftsprogramm wird auch die Förderung in NATURA 2000-Gebieten fortgesetzt.

Das vorgelegte Programm ist ambitioniert und abgestimmt auf die Maßnahmen im Greening, die darüber hinaus Akzente im Rahmen der Verbesserung der Biodiversität setzen.

Auf Ackerflächen im Rahmen der Betriebsprämienregelung werden zu 100 Prozent aus EU-Mitteln gefördert:

  • brachliegende Flächen
  • Schutz von Landschaftselementen
  • Anlage von Pufferstreifen
  • Streifen an Waldrändern
  • Zwischenfruchtanbau
  • Anbau von stickstoffbindenden Pflanzen

Kulturlandschaftsprogramm Brandenburg im Internet:

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg