Katastrophenschutz Elber-Elster erhält neue Übungsstrecke

Freuten sich, dass die Bauarbeiten für den Katastrophenschutz weiter gehen: Architekt Rüdiger Karl, Ordnungsamtsleiter Reiner Sehring, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, Kreisbrandmeister Bodo Schmidt und Ordnungsdezernent Dirk Gebhard.

Erster Spatenstich zur Schaffung einer Übungsstrecke für den Katastrophenschutz

Landkreis investiert weiter für Einsatzbereitschaft der Feuerwehren

Das Umfeld des Feuerwehrtechnischen Zentrums (FTZ) des Landkreises in Herzberg wird derzeit umfangreich ausgebaut. Bis 2016 investiert der Landkreis in diesen Standort An der Lanfter 5 rund 912.000 Euro für die Sicherheit seiner Bürger. Das FTZ sorgt dafür, dass die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Landkreis gewährleistet ist. Die Wartung, Pflege und Instandsetzung der Ausstattung und der persönlichen Schutzausrüstung gehören zu den Aufgaben der kreislichen Einrichtung.

In mehreren Bauabschnitten entstehen dort innerhalb von drei Jahren Übungsanlagen, Stellflächen und Lagerkapazitäten für den Katastrophenschutz und die Aus- und Fortbildung der Feuerwehren. Am 1. September erfolgte nun der erste Spatenstich zur Schaffung einer Übungsstrecke für den Katastrophenschutz im Außenbereich. Die Umgestaltung der Außenanlagen an diesem Standort wird in vier Bauabschnitten realisiert. Der erste beinhaltet die Schaffung von 26 PKW - Stellplätzen sowie einer Ausfahrt, die bereits im Jahr 2013 für 182 TEUR realisiert wurde. In diesem Jahr kam eine neue Einzäunung dazu. Mit dem Spatenstich am 1. September begann der zweite Bauabschnitt. Hier wird in den nächsten Monaten eine Übungsstrecke für den Katastrophenschutz geschaffen, die auch einen künstlichen Dammbau vorsieht. Dabei wird die derzeitige Rasenfläche befestigt, auf der diverse Übungsanlagen, wie z. B. eine Gleisanlage mit Kesselwagen, errichtet werden. Des Weiteren werden zwei Festpunkte für die Seilzugprüfung errichtet.

Am künftigen Übungsdamm soll später u.a. der Sandsackverbau trainiert werden. Mit der Fertigstellung der 100 TEUR teuren Übungsstrecke rechnet der Landkreis voraussichtlich Mitte November 2014. Dazu kommt später als 3. Bauabschnitt die Schaffung von Stellplätzen für die Einsatzfahrzeuge, der Umbau des bestehenden Rondells für künftige Übungszwecke (z. B. Pumpversuche), die Errichtung von Entwässerungsanlagen für den Standort und der Bau eines kleinen Straßenabschnittes mit Leitplanke für Übungszwecke. 2015 laufen hier die Arbeiten für ca. 285 TEUR an.

Der vierte Bauabschnitt sieht ab 2016 die Umgestaltung des Innenhofes am Kreishaus mit Schaffung von PKW-Stellplätzen, der Sanierung der Zufahrts- und Nebenstraßen auf dem Gelände vor. Gleichzeitig werden vier Container-Stellplätze, einschl. Überdachung, errichtet. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 315 TEUR. Insgesamt werden für die Umgestaltung der Außenanlagen am Kreishaus An der Lanfter und am FTZ rund 912.000 TEUR investiert. Hinzu kommt der Bau eines Katschutzlagers (ca. 200 TEUR) im kommenden Jahr.

BU: Freuten sich, dass die Bauarbeiten für den Katastrophenschutz weiter gehen: Architekt Rüdiger Karl, Ordnungsamtsleiter Reiner Sehring, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, Kreisbrandmeister Bodo Schmidt und Ordnungsdezernent Dirk Gebhard.

Quelle: Pressestelle des Landkreis Elbe-Elster