Stadtumbau in Eisenhüttenstadt

Eisenhüttenstadt - Wie geht's weiter im Stadtumbau?

Am 25. August 2014 beriet die Arbeitsgruppe Stadtumbau unter Beteiligung der Fraktionsvorsitzenden über den weiteren Fortgang des Stadtumbauprozesses in unserer Stadt. In der Beratung wurden sowohl künftige Aufwertungsmaßnahmen wie auch die Abrisse der nächsten drei Jahre in den Blick genommen. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der Entwicklung in der Innenstadt. Im kürzlich durch die SVV beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzept für Eisenhüttenstadt (INSEK) ist die Stärkung der Innenstadt als ein Zentrales Vorhaben benannt. Hier sollen möglichst wenige Abrisse stattfinden und insbesondere im Wohnkomplex IV soll preisgünstiges Wohnen gesichert werden.

Das zuständige Ministerium im Land Brandenburg unterstützt die Städte in ihrem Bestreben, die Innenstädte zu stärken. Gegenwärtig sind für vier Städte im Land Brandenburg sogenannte Kooperationsvereinbarungen in Vorbereitung. Eisenhüttenstadt ist eine dieser Pilotstädte. Durch diese Kooperationsvereinbarungen zwischen der Stadt, der GeWi bzw. der EWG und dem Land wird sich weitere Planungssicherheit bezogen auf Fördermitteleinsatz für weitere Sanierungsmaßnahmen und auch für Abrisse einstellen. So kann die Fortsetzung der Sanierung der Wohnungsbestände in der Innenstadt verstetigt werden. Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen wird voraussichtlich im IV. Quartal erfolgen.

Die Arbeit mit den Wohnungsunternehmen an der Umsetzung der Stadtumbaustrategie aus Dezember 2009 zeigt zunehmend den Bedarf, die Stadtumbaustrategie fortzuschreiben und an die aktuellen Erkenntnisse anzupassen. Auch dazu gab es in der AG Stadtumbau umfassende Informationen. Nach Fertigstellung des Entwurfes der Fortschreibung der Stadtumbaustrategie wird dieser im Herbst 2014 beraten und im November auch dem Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt.

Stadtumbau bedeutet auch in den zukünftigen Jahren neben der Aufwertung Abriss von Wohngebäuden um so den Leerstand zu reduzieren.
Die Stadt verständigte sich gemeinsam mit den beiden Wohnungsunternehmen deshalb nochmals zu den bisherigen Kriterien. Es werden städtebauliche Kriterien wie Lage, Denkmalwert und Wohnumfeld; unternehmensbezogene Kriterien wie Sanierungsstand, Belastungen, Leerstand; nachfragebezogene Kriterien wie Wohnungsgrößen, Barrierefreiheit, Sozialstruktur, Mietniveau geprüft, bevor Gebäude für den Abriss vorgesehen werden.

Quelle: Stadt Eisenhüttenstadt