Entwicklung der Stadt Bautzen in Zahlen

Stadt Bautzen in der Oberlausitz

Bautzen bleibt attraktiv - besonders für Berufspendler und Touristen

Jedes Quartal stellt die Statistikstelle der Stadt Bautzen interessante Zahlen über die Bevölkerungsentwicklung, den Arbeitsmarkt und das Gewerbe zusammen. In diesen Tagen erschien der Bericht über die Monate Januar bis Juni 2014. Neben den absoluten aktuellen Zahlen stellt der Bericht durch Vergleiche mit den Vorjahren die Entwicklung auf dem jeweiligen Gebiet dar. Der Blick auf die Einwohnerzahl zeigt, dass sie sich innerhalb des letzten halben Jahres um 177 verringert hat und aktuell bei 39.845 steht. Ausschlaggebend dafür ist das sog. Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegung, also die Differenz zwischen geborenen und verstorbenen Bautzenern. Sie liegt bei 102. Die übrige Differenz errechnet sich aus Zu- und Fortzügen und liegt bei 75. Damit bleibt die Bilanz zwar negativ, der große Boom der Fortzüge allerdings ist seit einigen Jahren eingedämmt. Auch dazu finden sich im Bericht entsprechende Vergleichszahlen.

Einen leichten Aufwärtstrend verzeichnet das Tourismusgewerbe. Seit Jahren sind die Zahlen relativ konstant. Im ersten Halbjahr 2014 wurden 34.496 Gästeankünfte verzeichnet, eine Steigerung um 4,3 Prozent. Um 4,5 Prozent rauf ging es sogar bei den Übernachtungen, 77.934 waren es in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres.

Konstant ist auch der Arbeitsmarkt. Aktuell sind 2.716 Bautzenerinnen und Bautzener ohne Job. Hingegen bietet die Stadt 25.575 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze an und gehört damit zu den absoluten Leuchttürmen der Region. 17.820 dieser Arbeitsplätze holen täglich Einpendler in die Stadt, also immerhin 69,7 Prozent. Der größte Teil kommt aus dem Landkreis aber auch aus der Landeshauptstadt. Während seit dem Jahr 2000 konstant immer zwischen 800 und 1.000 Bautzener nach Dresden fuhren, stieg der Verkehr in die Gegenrichtung stetig an. Damals kamen 256 Dresdener, heute sind es 881 und damit fast auf den Punkt genau so viele, wie Bautzener in Dresden. Bislang lag das Saldo hier immer im dreistelligen Bereich.

Quelle: Stadtverwaltung Bautzen / Amt für Pressearbeit und Stadtmarketing