Neuen Regelungen im ökologischen Landbau

Information zur Anbauplanung für Bio-Bauern in Brandenburg

Neuen Regelungen im ökologischen Landbau Das Brandenburger Agrarministerium hat heute Hinweise für die Umsetzung der neuen Regelungen im ökologischen Landbau (PDF) in der EU-Förderperiode bis 2020 veröffentlicht.

Das Programm für die Förderung von Bio-Betrieben wird in der neuen Förderperiode erheblich aufgestockt. Aufgrund einer ersten Einschätzung des Agrarministeriums der für 2015 eingereichten Anmeldungen zum Öko-Kontrollverfahren rechnet das Ministerium mit einer weiteren Zunahme der Zahl der Bio-Agrarbetriebe im Land um rund drei Prozent auf 790 (767 Agrarbetriebe zum Stichtag 31. Dezember 2013). Mit rund zehn Prozent Flächenanteil an der landwirtschaftlichen Nutzfläche zählt Brandenburg im Ökolandbau seit Jahren zur Spitze unter den Bundesländern.

In der siebenjährigen EU-Förderperiode 2014 bis 2020 werden Brandenburgs Bio-Betriebe mit 178 Millionen Euro aus Mitteln der dem europäischen Agrarfonds ELER sowie aus Landes- und Bundesmitteln unterstützt. In der abgelaufenen Förderperiode standen hierfür 115 Millionen Euro zur Verfügung.

Gegenwärtig liegen die Programmplanungen der europäischen Mitgliedsstaaten und Regionen, auf denen die einzelnen Förderprogramme aufbauen, bei der Europäischen Kommission zur abschließenden Genehmigung. Das Brandenburger Agrarministerium hat den Entwicklungsplan für den ländlichen Raum online unter www.eler.brandenburg.de oder über den Direktlink: www.eler.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.363151.de zur Verfügung gestellt. Die neue EU-Förderperiode ist durch weitreichende Änderungen in der Agrarförderung geprägt. Insbesondere müssen sich Landwirte auch auf die Umsetzung des Greening einstellen.

Zur Unterstützung der Anbauplanung 2015, auf die sich die Landwirte bereits jetzt vorbereiten müssen, hat das Ministerium zum ökologischen Landbau unter dem nachstehenden Link weitere Hinweise gegeben: www.mil.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/ÖKO-Info-endg.pdf

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg