Infoblatt zur Bewirtschaftung von Eichenwäldern

Informationsfaltblatt für Waldbesitzer in Brandenburg zur Bewirtschaftung von Eichenwäldern

Eberswalde - Die Trauben-Eiche, sie ist die charakteristische Laubbaumart in Brandenburgs Wäldern, prädestiniert für den Waldumbau und sie ist Baum des Jahres 2014. Für die rund 100.000 privaten Waldbesitzer in Brandenburg ist nun ein Faltblatt erschienen, welches die Grundzüge einer modernen Bewirtschaftung von Eichenwäldern praxisnah erläutert.

Eichenwirtschaft mit Produktionszeiträumen von 180 Jahren und mehr ist kein Selbstläufer und ökologisch anspruchsvoll, darum hat das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) einen Leitfaden als Arbeitshilfe zur Beratung von Waldbesitzern herausgegeben.

Eichenwirtschaft ist forstliche Königsdiszplin

Die beiden heimischen Eichenarten (Trauben-Eiche und Stiel-Eiche) sind Charakterbaumarten und Wirtschaftsbaumarten zugleich. Zurzeit kommen sie auf weniger als 10 Prozent der Waldfläche Brandenburgs vor, doch soll sich ihr Anteil in Zukunft durch den ökologischen Waldumbau weiter erhöhen. Die Pflanzung (Begründung), Pflege und Nutzung von Eichenwäldern bedarf vielfältigen Wissens und Erfahrung, um Ökologie und Ökonomie unter einen Hut zu bringen. Dazu soll das neue Faltblatt aus der Reihe "Informationen für Waldbesitzer" beitragen.

Das Faltblatt ist erhältlich beim Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE), Alfred-Möller-Straße 1 in 16225 Eberswalde, bei den Forstdienststellen und als Download im Internet unter: www.forst.brandenburg.de unter der Rubrik Publikationen - Faltblätter und Informationen für Waldbesitzer.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft  Brandenburg